Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)
Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren
MYRMECOIDE HETEROI'TEREN. GF( rande ziemlich breit gerundet. Der Hinterkörper ist vorne an der Spitze des ersten Dorsalsegments kräftig eingeschnürt, nach hinten mässig aufgetrieben, mit aufgebogenen Seiten. Die Heine sind schlank und lang, sehr kurz, anliegend behaart, die Schenkel mit kurzen, die Schienen mit längeren Dörnchen bewehrt. Die Klauen mit deutlichen, convergierenden Arolien. Diese Gattung hat eine grosse habituelle Ähnlichkeit mit Myrmeeoris GOKSKI, aber gehört wegen der Bildung der Arolien zu den Heterotominen. Typus: M. gracillima n. sp. Myrmecoridea gracillima n. sp. (Taf. It. Fig. 3.) Schwarz, der Kopf etwas braun durchschwimmernd, wie der Halsschild mit schwachem Metallglanze. Das Schildchen, die Hemielytren, die Seiten und die Spitze des Hinterkörpers, die Fühler und die Beine braunschwarz, das erste Fühlerglied und die Basis des zweiten gelbbraun, die Spitze der Hinterschienen und die äusserste Spitze der Schenkel gelb. Auf den Hemielytren vor der Spitze eine ziemlich breite, weissliche Querbinde. — Long. mm. N. S. Wales: Botany Bay bei Sydney, 2 brachyptere Exemplare, BÍRÓ , 24. XI. 1900 (Mus. Hung.). Dolichostenia n. gen. Der Körper sehr gestreckt, fast parallelséitig > sehr kurz und anliegend, auf dem Halsschilde und auf dem Schildchen länger und abstehend behaart, matt. Der Kopf ist stark geneigt, zur Spitze vorgezogen und zugespitzt, von vorne gesehen auffallend länger als mit den Augen breit. Die Stirne ist llach ausgehölt, nur vorne etwas gewölbt, in der Aushöhlung mit zwei flachen Längswülsten, welche an der Fühlerbasis beginnen und in der Mitte der Stirn zwischen den Augen zusammenstossen. Der Hinterrand der Stirn ist scharf, etwa ebenso breit als der Durchmesser des Auges. Der Clypeus ist etwas convex, von der Stirn undeutlich abgetrennt. Die Lorae sind undeutlich abgetrennt. Das Labrum ist breit, mondsichelförmig. Die Wangen sind hoch. Die Kehle lang, in der Mitte der Länge nach kielförmig erhaben, von der Seite gesehen hinter der Mitte stumpfwinkelig gebogen. Die Augen sind vorspringend, von der Seite gesehen gestreckt eiförmig. Das Bostruni erstreckt sich bis zur Mittte der Hintgfcoxen, das erste Glied erreicht etwa die Mitte der Vordercoxen. Die Fühler sind kurz behaart, das erste Glied sehr schwach verdickt, etwa ebenso lang wie die Breite der Stirn hinten mit einem Auge, das zweite Glied ist lang, etwa fünfmal länger als das erste,