Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 14. (Budapest 1916)
Becker, T.: Beiträge zur Kenntnis einiger Gattungen der Bombyliiden
48 TH. BECKER beschuppt, oben mit gelben, sonst mit schneeweissen Schuppen bedeckt. Hinterleib von breiter, verhältnismässig kurzer Form ; die Grundfarbe ist schwarzbraun, jedoch sind die Hinterränder und grössere Seitenflecken von roter Farbe ; alle Einge tragen eine gleichmässige hell ockergelbe Beschuppung, jedoch sind der Hinterrandsaum des ersten Binges und die Seiten der ersten 3 Binge mit überwiegend weisslichen Schuppen besetzt ; an den Bändern der beiden letzten Binge stehen auch schwarze Haare ; die Behaarung ist weiss, zeigt sich aber nur am ersten Binge und an dtn Seiten des zweiten. Bauch fast ganz rot mit weisslicher Befilzung. — Beine : Schenkel von der Wurzel an bis nahe zur Spitze schwarz, Schienen rot mit dunkler Spitze und Tarsen ; Hüften weiss, — Schenkel auf der oberen Seite weissgelb beschuppt. Flügel mit zum Teil gelblichen Adern und schmutzig gelblicher Trübung an der Wurzel und in der Vorderrandzelle.— 12—13 mm lang. — Das Männchen ist etwas kleiner, Stirn etwas schmäler; die Beschuppung des Hinterleibes ist fast ganz weiss. Vorkommen in Griechenland, Klein-Asien und Turkestan. Sammlung des Zool. Mus. St.-Petersburg, des Ungar. Nat. Museums und meine Sammlung. Anmerkung: Ich habe diese Art schon früher in der Zeitschrift f. syst. Hym. u. Dipt. III. 195. (1903) bei Besprechung der Gattung Mulio LATR. als fraglichen Mulio frontalis WIED, genannt und teilweise beschrieben, damals hauptsächlich deswegen, weil WIEDEMANN diese Art als einen Mulio aufgefasst hat; die Unterschiede von Mulio bestehen in.erster Linie in der Kopfform mit ihrer schmäleren Stirn und Gesicht. Dass ich dieselbe Art früher als Mulio frontalis angesehen habe, muss ich heute als höchst unwahrscheinlich bezeichnen, denn WIEDEMANN nennt den Hinterleib lang weiss behaart, die Beine rötlich, auch ist die Grösse mit S]/ 2 Linien = 8—9 mm eine wesentlich verschiedene ; ich habe diese Art daher neu benannt. 6. E. contrarius n. sp. — Dalmatia. (J. — Thoiaxrücken und Scbildchen schwarzbraun mit gelbem Filz, der sich an den Seitenrändern zu einem weisshaarigen Längsstreifen verdichtet ; Borsten an den Seitenecken und am Scbildchen schwarz. Halskrause und der Brustwirbel auf den Mesopleuren fahlgelb, unten am Halse steht eine dichte schwarze Haarkrause ; der untere Teil der Brustseiten zeigt die schwarze Grundfarbe mit spärlicher schwarzer Behaarung. Alulae weiss, Schwinger braun, die obere Hälfte seines Kopfes weisslich. — Kopf matt schwarzbraun; Stirn oben am Scheitel 1%-mal so breit wie der Punktaugenhöcker, gelb beschuppt und schwarz behaart, Gesicht in gleicher Weise bekleidet, jedoch sind die schwarzen Haare kurz und nicht ohne wei-