Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)
Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Capsarien. I
86 B. POPPIUS die letzten zwei braunschwarz, die Basis des dritten breiter, dieselbe des letzten ganz schmal gelb, die Beine braun —braungelb, die Schenkel hell, mehr oder weniger zusammenfliessend besprenkelt, die Basis der hinteren Schenkel ziemlich breit und die Schienen, die Basis und die äusserste Spitze ausgenommen, gelbweiss, die Füsse hellgelb mit schwarzer Spitze. Der Kopf ist mässig geneigt, ziemlich stark vorgezogen, von vorne gesehen länger als breit. Die Stirn ist nicht voll doppelt (<f) oder doppelt ( $ ) so breit als der Durchmesser des Auges. Das Bostrum überragt unbedeutend die Spitze der Hinterhüften, das erste Glied bis zur Basis der Vorderhüften sich erstreckend. Das erste Fühlerglied ist etwa ebenso lang als der Halsschild am Vorderrande breit, das zweite etwa dreimal so lang als das erste, das dritte um die Hälfte kürzer als das zweite, etwas kürzer als das letzte. Der Halsschild ist etwa um % kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte in der Mitte breit ausgeschweift, etwa dreimal so breit als der Vorderrand. Die Scheibe ist ziemlich gewölbt, stark geneigt, ziemlich kräftig, etwas runzelig, eingestochen punktiert. Das Schildchen ist flach gewölbt, feiner, stärker runzelig punktiert als der Halsschild. Die Hemielytren die Hinterleibspitze wenig überragend, der Clavus etwa ebenso stark, das Corium feiner als das Schildchen runzelig punktiert. — Long. 4-5 (cf) — 5 ( ? ), lat. 1*8 (rf) — 2 (?) mm. Ist am nächsten mit Pr. longicomis BEUT, verwandt. Der Körper ist grösser, heller gefärbt, der Kopf mehr vorgezogen, die Fühler heller, etwas anders gebaut. Philippinen : Los Banos !, mehrere Exemplare, BAKER (MUS. Helsingf.) ; Ins. Nias: Gun Sitoli !, IV. 1886, MODIGLIANI (MUS. Genov.). Proboscidocoris scutellaris n. sp. Oben weisslich, schuppig behaart, glänzend, die Hemielytren matter. Schwarz, der Kopf jederseits vorne und innerhalb der Augen, der Basalrand des Halsschildes schmal, die Spitze des Schildchens und des Clavus, die Basis und die äussere Hälfte des Apicalrandes auf dem Corium, die Spitze des Cuneus und die hinteren Brüste in der Mitte gelb, die Membran braunschwarz mit gelbweissen Venen, die Fühler und die Mittelbeine (die übrigen mutiliert) schwarzbraun, das zweite Fühlerglied gelb, das apicale Drittel schwarzbraun, die innerste Basis des dritten Gliedes gelbweiss, die Mittelschienen und -Füsse gelb, die Basis der erstgenannten breit schwarzbraun, die Spitze derselben und die Spitze der Füsse braun. Der Kopf ist stark geneigt, mässig stark vorgezogen, von vorne gesehen etwa ebenso lang als breit. Die Stirn ist beim d" fast doppelt so breit als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind gross und ziemlich hervor-