Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Capsarien. I

82 B. POPPIUS auf dem Halsschilde, ein grosser Fleck jederseits in der Mitte an den Seiten auf dem Schildchen, ein kleiner Längsfleck vor der Mitte und ein Fleck innen vor der Spitze auf dem Corium und der Cuneus hellgelb, fast die Apical­hälfte des Emboliums, die Spitze des Cuneus und des ersten Fühlergliedes, die Hinterschenkel nach der Spitze zu, die innerste Basis und ein Bing hinter derselben auf den Schienen rot, die Unterseite braun, die Orificien des Metastethiums, die Spitze des Hinterleibes unten, das Rostrum, die ersten zwei Fühlerglieder (die letzten zwei mutiliert) und die Beine gelb, ein ganz schmaler Ring hinter der Basis auf dem ersten Fühlergliede und die Spitze des Bostrums braunschwarz, die Membran gelblich mit roten Venen. Der Kopf ist mässig geneigt, die Stirn fein gerandet, beim cf kaum schmäler als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind ziemlich gross, deutlich granuliert. Das Rostrum erstreckt sich bis zu den Mittelhüften, das erste Glied den Vorderrand des Halsschildes nicht überragend. Das erste Fühlerglied ist etwas länger als der Kopf, das zweite nach der Spitze zu nicht erweitert, etwa 2 1/ 3-mal so lang als das erste. Der Halsschild ist um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte etwa dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten gerade. Die Scheibe ist ziem­lich gewölbt und geneigt, kräftig und ziemlich dicht punktiert, die Calli etwas gewölbt, zusammenfliessend. Das Schildchen ist gewölbt. Die Hemi­elytren die Hinterleibspitze etwas überragend, an den Seiten etwas gerun­det, der Clavus und das Corium an der Basis etwas kräftiger, der letztge­nannte nach der Spitze zu und der Cuneus feiner und weitläufiger punk­tiert als der Halsschild, das Embolium breit. Die Schienen sind fein, gelb bedornt, die Klauen an der Basis mit einem Zähnchen. — Long. 4, lat. 2"2 mm. Ins. Batu!, H. EAAP, 1 d* (Mus. Genov.). Deraeocoris breviusculus n. sp. Glänzend, oben unbehaart ; braungelb, zwei Flecke in der Mitte der Scheibe und der Basalrand auf dem Halsschilde, ein Fleck vor der Mitte und zwei Längsflecke vor der Spitze auf dem Corium und die Basis des Cuneus gelbweiss, die Spitze des Schildchens und des Clavus, das Corium nach der Spitze, besonders innen, ausgedehnt, die hinteren Brüste und die Unterseite des Hinterleibes braunschwarz, das Embolium nach der Spitze zu braunrot, die Cuneusspitze rot, die Membran braungelb mit roten Venen, das Eostrum und die Fühler gelb, die Spitze des erstgenannten und ein schmaler Bing hinter der Basis auf dem ersten Fühlergliede braun­schwarz (die Beine mutiliert).

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