Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Capsarien. I

INDO-AUSTRALISCHE CAPS ARIEN. 69 als um x/ 3 kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte etwa dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten sehr seicht ausgeschweift. Die Scheibe ist ziemlich gewölbt, stark geneigt, stark und ziemlich dicht punktiert, die Calli sind flach, zusammenfliessend. Das Schildchen ist flach, etwas weitläufiger punktiert als der Halsschild. Die Hemielytren die Hinterleib­spitze wenig überragend, der Clavus- und das Corium ein wenig stärker punktiert als der Halsschild. Die Schienen gelb bedornt, die Klauen an der Basis mit einem Zähnchen. — Long. 4, lat. 2 mm. Neu-Guinea: Seleo, Berlinhafen!, 1896, 1 c? , BÍRÓ (MUS. Hung.). Deraeocoris pallidiceps n. sp. Glänzend, oben halb abstehend und kurz, gelbweiss behaart . Schwarz­braun, der Kopf, die Spitze des Clypeus ausgenommen, die Apical­strictur und ein Längsfleck vorne in der Mitte auf dem Halsschilde, der Cuneus, die äusserste Spitze ausgenommen, die Orificien des Metaste­tliiums, das Rostrum und die Beine gelbbraun, die Schenkel in der Mitte etwas verdunkelt, die Spitze des Rostrums braunschwarz, das zweite Fühler­glied in der Mitte breit und das dritte, die Spitze ausgenommen, braungelb (das letzte mutiliert), die Membran gelbbraun mit dunkelbraunen Venen. Der Kopf ist stark geneigt, die Stirn fein gerandet, beim d" etwa um 1 /3 schmäler als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind ziemlich stark granuliert. Das Rostrum erstreckt sich bis zur Spitze der Mittelhüften, das erste Glied den Vorderrand des Halsschildes kaum überragend. Das erste Fühlerglied ist kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwa dreimal so lang als das erste, das dritte etwa um die Hälfte kürzer als das zweite. Der Halsschild ist etwas mehr als um 1/ 3 kürzer als am Basal­rande breit, der letztgenannte nicht voll dreimal so breit als der Vorder­rand, die Seiten fast gerade. Die Scheibe ist ziemlich gewölbt, mässig geneigt, stark und dicht punktiert, die Calli etwas gewölbt, ganz zusammenfliessend, einen gleichbreiten Querwulst bildend, der jedoch die Seiten des Hals­schildes nicht erreicht. Das Schildchen ist flach, unpunktiert, sehr fein und weitläufig, quer gerunzelt. Die Hemielytren beim d* die Hinterleib­spitze ziemlich weit überragend, der Clavus und das Corium etwas stärker und weitläufiger punktiert als der Halsschild. Die Schienen sehr fein, gelb­lich bedornt, die Klauen an der Basis mit einem Zähnchen. — Long. 4, lat, 1-8 mm. Neu-Guinea: Simbang, Huon-Golf!, 10. X. 1898, 1 D , BÍRÓ (MUS. Hung.).

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