Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)
Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Capsarien. I
64 B. POPPIUS Peltidolygus nov. gen. Der Körper ziemlich gedrungen, oben glänzend, kurz und anliegend gelb behaart, punktiert. Der Kopf ist sehr stark geneigt, von oben gesehen viel breiter als lang, von vorne gesehen nicht vorgezogen, deutlich breiter als lang, von der Seite gesehen kürzer als an der Basis hoch. Die Stirn ist flach gewölbt, deutlich gerandet, mit einer Längsfurche. Die Augen sind gross und hervorsprinegnd, den Vorderrand des Halsschildes berührend, fein granuliert, vorne ausgeschweift. Der Clypeus ist hervortretend, etwas nach hinten gerichtet, von der Stirn flach abgesetzt. Die Lorae sind ziemlich schmal, die Wangen ganz klein, die Kehle kurz, geneigt, der Gesichtswinkel ist ein rechter. Das Bostrum erstreckt sich bis zu den Mittelhüften, das erste Glied die Basis der Vorderhüften erreichend. Die Fühler sind kurz und anliegend behaart, gleich unterhalb der Mitte des Augenvorderrandes eingelenkt, das erste Glied wenig verdickt, die Kopfspitze etwas überragend, das zweite nach der Spitze zu nicht verdickt, viel länger und wenig dünner als das erste, das dritte ebenso lang als das letztgenannte (das letzte mutiliert). Der Halsschild ist breiter als lang, nach vorne stark verengt und mit geraden, ungerandeten Seiten, der Basalrand sein- breit gerundet. Die Scheibe ist stark gewölbt, ziemlich stark geneigt, kräftig und tief, dicht, etwas runzelig punktiert, die Calli flach gewölbt, deutlich abgesetzt, vorne zusammenfliessend, die Apicalstrictur ist etwa ebenso breit als das erste Fühlerglied dick, matt. Das Schildchen ist stark gewölbt, an der Spitze steil geneigt, mit bedeckter Basis, fein und weitläufig, an der Basis dichter und etwas runzelig punktiert. Die Hemielytren die Hinterleibspitze überragend, der Clavus und das Corium fein und sehr dicht gerunzelt, undeutlich punktiert, das Embolium schmal, der Cuneus gross, fein und weitläufig gerunzelt. Die grosse Membranzelle ziemlich gestreckt mit etwas abgerundeter apicaler Innenecke. Die Hinterflügelzelle ohne Hamus. Die Orificien des Metastethiums sind gross, ohrenförmig, mit stumpf gekanteter Spalte. Die Beine sind undicht und kurz behaart, die Schienen dunkel bedornt. Das erste Glied der Hinterfüsse etwa ebenso lang als das zweite, die Klauen einfach mit freien und divergierenden Arolien. Sehr nahe mit Lygus HAHN verwandt, unterscheidet sich aber durch die Punktierung der Oberseite und durch das stark gewölbte Schildchen. Typus : P. puncticollis n. sp. Peltidolygus puncticollis n. sp. Gelb, ein grosser Fleck jederseits hinter der Mitte auf dem Schildchen, die Spitze und mehr oder weniger zusammenfliessende Flecke hinter der