Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Capsarien. I

INDO-AUSTRALISCHE CAPS ARIEN. 61 schmal, stumpf kielförmig erhoben, die Wangen sind klein, die Kehle ziem­lich kurz, fast horizontal, der Gesichtswinkel ein rechter. Das Eostrum ist kurz, fast bis zur Basis der Mittelhüften sich erstreckend. Die Fühler sind gleich unterhalb der Mitte des Augenvorderrandes eingelenkt, mit einzelnen, halb abstehenden Haaren bekleidet, die letzten drei Glieder ausserdem anliegend behaart. Das erste Glied ist ziemlich lang, wenig verdickt, weit die Kopfspitze überragend, das zweite gegen die Spitze leicht verdickt, viel länger als das erste, die zwei letzten dünn und kurz, zusammen viel kürzer als das zweite. Der Halsschild ist breiter als lang, nach vorne kräftig verengt mit vorne gerundeten, ungerandeten Seiten. Der Basal­rand ist breit gerundet. Die Scheibe ist ziemlich stark gewölbt und geneigt, einzeln fein punktiert und ausserdem mit flachen grösseren, unregelmässig angeordneten Punkten, die Punktierung nach den Seiten zu deutlicher. Die Calli sind ziemlich klein, kaum gewölbt, zusammenfliessend, die Apicalstric­tur scharf, aber schmal, viel schmäler als das zweite Fühlerglied dick. Das Schildchen ist flach gewölbt mit bedeckter Basis, fein quer gerunzelt. Die Hemielytren auch beim $ die Hinterleibspitze ziemlich überragend, der Clavus und das Corium ziemlich stark, der erstgenannte dichter und stärker als das letztere, runzelig punktiert, die Vene des Clavus etwas leistenförmig erhoben. Das Embolium hinter der Mitte nicht abgesetzt. Die grosse Membranzelle ziemlich gestreckt und schmal mit etwas abgerun­deter apicaler. Innenecke. Die Hinterflügelzelle ohne Ha mus. Die Orificien des Metastethiums sind gross mit grosser etwas gebogener Spalte. Die Beine sind ziemlich lang, die Hinterschenkel nicht verdickt, die Schienen hell bedornt, die Hinterschienen ganz leicht gebogen, das erste Glied der Hinterfüsse ebenso lang als das zweite, beide etwas kürzer als das letzte. Die Arolien der Klauen sind frei und divergierend. Ist wohl mit der Gattung Lygiis HAHN verwandt ; aber der Körper ist grösser und gestreckter, der Clypeus ist stark hervortretend, die Lorae sind stumpf gekielt, die Punktierung des Halsschildes ist eine andere, die Apicalstrictur an den Seiten nicht von den Augen bedeckt. Typus : M. elongaia n. sp. Mahania elongata n. sp. 5 . Gelbbraun, der Kopf, das erste Fühlerglied und die Calli des Halsschildes etwas dunkler, die Spitze des Clypeus, die Augen und eine breite, durchlaufende Längsbinde in der Mitte des Schildchens schwarz, der Cuneus rotbraun, am Aussenrande gelb, die Membran glasartig gelb, kleine Flecke hinten in der grossen Membranzelle und gleich hinter dersel­ben sowie der Spitzenrand rauchig braunschwarz, die hinteren Brüste,

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