Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)
Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Capsarien. I
INDO-AUSTRAL ISCHE CAPS ARIEN. 59 Spitze, dieselbe des dritten schmal und des letzten sehr schmal gelbweiss, die zwei letzten Glieder sonst etwas dunkler braun als das zweite. Die Beine hellgelb, ein undeutlicher Bing in der Mitte und zwei zusammenfliessende an der Spitze auf den Schenkeln, ein Fleck aussen an der Basis, zwei Binge und die äusserste Spitze der vorderen Schienen und vier Ringe auf den Hinterschienen braun, die Füsse einfarbig schwarzbraun. Der Kopf ist vorne ziemlich zugespitzt, die Stirn an der Basis gerandet mit undeutlicher Längsfurche, beim cf wenig schmäler als der Durchmesser der grossen, grob granulierten Augen. Das Rostrum erstreckt sich bis zur Basis der Mittelhüften, das erste Glied die Kopfbasis nicht überragend. Das erste Fühlerglied ist kaum länger als die Stirn mit einem Auge breit (cf), das zweite kaum mehr als doppelt so lang als das erste, das dritte etwa ebenso lang als das erste, das letzte um x/ 3 kürzer als das dritte. Der Halsschild ist etwas kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte in der Mitte fast gerade abgestutzt, etwa dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten kaum ausgeschweift. Die Scheibe ist stark gewölbt und geneigt, mässig stark, wenig tief und dicht, etwas runzelig punktiert, die Calli flach. Das Schildchen ist gewölbt, feiner und weniger deutlich punktiert als der Halsschild, an der Basis fein, quer gestreift. Die Hemielytren beim cf die Hinterleibspitze etwas überragend. Das erste Glied der Hinterfüsse länger als das zweite. — Long. 5, lat. '2"2 mm. Der vorigen Art nahe stehend, unterscheidet sich aber durch kleineren und gedrungeneren Körper, andere Farbe, durch anderen Bau des Kopfes, der Fühler und des Halsschildes. Neu-Guinea: Sattelberg, Huon-Golf!, XI. 1898, 1 cf , BÍRÓ (MUS. Hung.). Tinginotopsis camelus n. sp. Gelb, ein Längsstrich in der Mitte der Stirn, auf dem Halsschilde die Apicalstrictur an den Seiten, ein Fleckchen jederseits etwa in der Mitte, Zeichnungen an den Seiten, eine zackige Querbinde vor dem Basalrande, welche hinter dem Buckel erweitert und dunkler ist und nach vorne einen Ring um den Buckel heraussendet, die Basalhälfte des Schildchens, der Clavus, den sehr schmalen Aussenrand ausgenommen, auf dem Corium etwa das apicale Viertel, die apicale Aussenecke ausgenommen, eine Querbinde hinter der Basis und zwei zuweilen zusammenfliessende Flecke innen weiter nach hinten, ein Fleck innen an der Basis und die Spitze auf dem Cuneus braun, der Clavus und das apicale Viertel auf dem Corium jedoch dunkler, die Membran rauchig braunschwarz, ein grosser Fleck am Aussenrande hinter der Cuneusspitze, ein ganz kleiner aussen an der Spitze und ein grosser innen, die am Innenrande etwas vor der Spitze der grossen