Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Capsarien. I

INDO-AUSTRAL ISCHE CAPS ARIEN. 57 Spitze auf den vorderen Schienen und vier Ringe auf den Hinterschienen braun, die Füsse einfarbig schwarz. Die Stirn ist gerandet, ohne deutliche Längsfurche, vorne jederseits mit einigen, schief gestellten, sehr feinen Querfurchen, beim $ etwa um 1 , breiter als der Durchmesser der deutlich granulierten Augen. Das Rostrum erstreckt sich bis zur Spitze der Mittelhüften, das erste Glied kaum den Yorderrand des Halsschildes überragend. Das erste Fühlerglied ist fast ebenso lang als der Kopf mit den Augen breit, das zweite etwa 214-mal so lang als das erste, das dritte fast um die Hälfte kürzer als das zweite, das letzte kaum kürzer als das erste. Der Halsschild ist etwa ebenso lang als am Basalrande breit, der letztgenannte wenig gerundet, in der Mitte fast gerade, etwa dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten gerade. Die Scheibe ist kräftig gewölbt, ziemlich stark geneigt, kräftig, aber weitläufig punktiert, die Calli flach. Das Schildchen gewölbt, ganz undeutlich punk­tiert. Die Hemielytren beim Ç die Hinterleibspitze etwas überragend. Das erste Glied der Hinterfüsse kaum länger als das zweite. — Long. 6'3, lat. 2-5 mm. Mit T. javanum KIRK. und T. formosanum POPP, verwandt, von beiden u. a. durch den grösseren und gestreckteren Körper und durch die weitläufige Punktierung des Halsschildes zu unterscheiden. Neu-Guinea: Erima, Astrolabe Bai!, 1896, 1 BÍRÓ (MUS. Hung.). Tinginotum gracilicorne n. sp. Körper mässig gestreckt, oben wie bei den übrigen Arten der Gattung behaart, matt, die hellen Zeichnungen auf den Hemielytren etw Tas glänzend. Gelb, ein Strich in der Mitte der Stirn, die Kopfseiten und der Clypeus und ein Längsfleck zwischen den Calli auf dem Halsschilde gelbbraun, das Schildchen und die Hemielytren hellbraun, die Spitze des erstgenannten hellgelb, die äusserste Spitze des Clavus und das Corium an der inneren Apicalecke dunkelbraun, die Scutellarsutur auf dem Clavus schmal schwarz­braun, das Corium bis über die Mitte mit unregelmässigen, gelben Zeich­nungen, clas Embolium, besonders in der Mitte, mit mehr oder weniger zusammenfliessenden Querflecken und der Cuneus weiss, die Innenecke, ein Fleck hinter der Aussenecke und die Spitze des letztgenannten braun, die Membran rauchig braunschwarz, die Venen nach der Spitze zu rot­braun, die grosse Membranzelle z. T., ein Fleck hinter der Cuneusspitze und zwei weiter nach hinten am Aussenrande weiss, die Unterseite, das Rostrum und die Beine gelb, die Spitze des Rostrums und der Füsse braun­schwarz, ein Ring in der "Mitte und zwei an der Spitze auf den Schenkeln, drei Ringe und die Spitze auf den Schienen braun, die Fühler schwarz,

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