Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Capsarien. I

INDO-AUSTRAL ISCHE CAPS ARIEN. 51 am Hinterrande der Calli etwas stumpfwinkelig ausgeschnittenen, vorne deutlich, nach der Basis zu weniger deutlich gerandeten Seiten. Der Basal­rand in der Mitte breit ausgeschweift. Die Scheibe ist mässig gewölbt, ziemlich geneigt, in der Mitte mit einer hellen, etwas erhobenen, bis zum Vorderrande der Apicalstrictur sich erstreckenden Längslinie, die Calli flach, wenig deutlich abgesetzt, die Apicalstrictur ist schmal, an den Seiten deutlich hervortretend, in der Mitte von der Längslinie unterbrochen. Das Schildchen ist flach mit unbedeckter Basis, die Scheibe fein quer gerunzelt. Die Hemielytren an den Seiten ganz leicht gerundet, die Venen, besonders auf dem Clavus, erhoben, die grosse Membranzelle gestreckt mit abgerundeter apicaler Innenecke. Die Hinterflügelzelle ohne Hamus. Die Orificien des Metastethiums sind breit mit gekanteter Spalte. Die Beine ziemlich kurz, die Schienen kurz und hell bedornt. Das erste Glied der Hinterfüsse deutlich länger als das zweite. Die Arolien der Klauen sind frei und divergierend. Diese eigentümliche Gattung gehört wohl in den Verwandschaftskreis der Gattung Stenotics JAK., ist aber von den bekannten Gattungen sehr verschieden. Typus : P. lineatvs n. sp. Porphyrocapsus lineatus n. sp. Der Kopf ist gelb, vorne braunschwarz, eine Längslinie in der Mitte der Stirn braunrot, die Augen rot, der Halsschild gelb, die erhobene Längs­linie in der Mitte der Scheibe und der Seitenrand schmal hellgelb, jederseits innerhalb des Seitenrandes eine Längslinie, die erhobene, helle Mittellinie jederseits zwischen den Calli, die innere Hälfte des Hinterrandes und kleine Punkte auf den letztgenannten schwarzbraun, ein breiter, dreieckiger Basalfleck, welcher an der Basis breit ist und in der Mitte von der hellen Längslinie durchsetzt ist und sich bis zum Hinterrande der Calli erstreckt, sowie eine Längsbinde jederseits, die auch den Hinterrand der Calli erreicht, dunkelrot, das Schildchen an der Basis schwarzbraun, sonst gelb, jeder­seits der hellgelben Mittellinie mit einem dunkelroten Längsflecke, die Hemielytren dunkelrot, auf dem Clavus die Scutellarsutur ganz schmal, der Aussenrand ausserhalb der Vene und eine wenig scharf begrenzte Zeich­nung gleich hinter der Mitte, auf dem Corium die Clavalsutur und eine schmale Längslinie gleich innerhalb des Aussenrandes schwarzbraun, auf dem Clavus eine Längsbinde ausserhalb der dunklen Scutellarsutur und nach hinten fast bis zur Spitze sich erstreckend, und die Vene, auf dem Corium die Venen, die Commissur, ein Fleck in der Mitte, ein kleiner Fleck ausserhalb der Mitte des Apicalrandes sowie der Aussenrand ganz schmal, auf dem Cuneus der letztgenannte, ein Fleck an der basalen Innen­4*

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