Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Capsarien. I

INDO-AUSTRALISCHE CAPS ARIEN. 39 zeit. Die Schienen schwarz bedornt, das erste Glied der Mittelfüsse ebenso lang als das zweite. — Long. 5*5, lat. 2'5 mm. Palmeira : Paraná !, 1 ? , D. GRILLO (MUS. Genov.). Calocoridea n. gen. Der Körper ist ziemlich gedrungen, oben matt, unbehaart und un­punktiert . Der Kopf ist ziemlich geneigt, von oben gesehen etwas vorgezo­gen, etwa ebenso lang als breit, von der Seite gesehen etwas länger als an dér Basis hoch. Die Stirn ist flach gewölbt, der Länge nach fein gefurcht, an der Basis ungerandet. Die Augen sind ziemlich gross und hervorsprin­gend, fein granuliert, den Yorderrand des Halsschildes berührend, vorne leicht ausgeschweift. Der Clypeus ist kräftig hervortretend, von der Stirn deutlich abgesetzt, etwas nach hinten gerichtet, die Lorae mässig breit, von vorne gesehen etwas hervortretend, die Wangen sind hoch, der Gesichts­winkel leicht zugespitzt. Das Bostrum ist dünn, bis zu den Mittelhüften sich erstreckend, das erste Glied die Basis der Yorderhüften nicht über­ragend. Die Fühler sind ziemlich kurz, etwas unterhalb der Mitte des Augen­vorderrandes eingelenkt, das erste Glied ziemlich lang, wenig verdickt, das zweite viel länger als das erste, gegen die Spitze allmählich verdickt und hier etwas dünner als das erste, die zwei letzten Glieder dünn, das dritte etwa ebenso lang als das erste, das letzte kurz, fast um 2/ 3 kürzer als das dritte. Der Halsschild ist breiter als lang, nach vorne kräftig verengt, der Basal­rand breit gerundet, in der Mitte leicht ausgeschweift, die Basalecken etwas winkelig hervortretend. Die Seiten sind gerade, scharf gerandet, die Scheibe ist flach gewölbt, mässig geneigt, die Calli ganz flach, wenig scharf abge­setzt, die Apicalstrictur scharf abgesetzt, etwa ebenso breit als das zweite Fühlerglied an der Basis dick. Das Schildchen ist flach mit bedeckter Basis. D<e Hemielytren beim ? die Hinterleibspitze ziemlich überragend, das Corium nach den Seiten zu etwas glänzend, die grosse Membranzelle gestreckt, die apicale Innenecke desselben nur sehr wenig gerundet. Die Hinterflügelzelle ohne Hamus. Die Orificien des Metastethiums sind gross, ohrenförmig, mit hoch gekanteter Spalte. Die Legescheide des 2 lang, nach vorne bis über die Mitte des Hinterleibes sich erstreckend. Die Beine sind ziemlich kurz, nur sehr kurz behaart. Die Schienen ganz kurz dunkel bedornt. Das erste Glied der Hinterfüsse ebenso lang als das zweite, das dritte ebenso lang als die zwei ersten zusammen. Die Klauen sind einfach mit freien und divergierenden Arolien. Erinnert sehr an die Gattung Cabcoris FIEB., ist aber sofort durch

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