Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)

Bernhauer, M.: Zur Staphyliniden-Fauna des tropischen Afrika

STAPH YLINIDEN-FAUNA DES TROPISCHEN AFRIKA. 147 Tötlichgelb, Kopf und Halsschild, das Schildchen, die Basis der Flügeldecken, eine schief gegen die Mitte ziehende Schultermakel und eine schmale nach rückwärts erweiterte Makel an der Naht der Flügeldecken sowie das dritte Tergit seidengrau, die Basis des sechsten und siebten Tergites mehr gelb­grau dicht behaart, der Hinterleib stark grünlichblau bis purpurn irisie­rend, die Flügeldecken sonst dicht schwarz tomentiert, die Punktierung unter der Behaarung nicht sichtbar. Kopf viel schmäler als der Halsschild, eiförmig, nach rückwärts in sehr flachem Bogen verengt, ziemlich fein und ausserordentlich dicht, vorn in der Mitte auf einer dreieckigen Partie sparsamer punktiert, der Vorderrand geglättet unpunktiert, ein' Mittelkiel schwach vortretend. Augen ziemlich klein. Fühler robust, ihr drittes Glied viel länger als das zweite, die folgenden oblong, an Breite allmählich zunehmend, die vor­letzten deutlich quer, das Endglied kurz, asymmetrisch ausgerandet und ein­seitig zugespitzt. Halsschild viel schmäler als die Flügeldecken, um eine Drittel länger als breit, mit parallelen Seiten, ebenso fein und dicht punktiert als der Kopf, ohne oder nur mit sehr schwacher Andeutung einer kurzen Mittelkiellinie vor dem Schildchen. Flügeldecken ziemlich quadratisch, kaum länger als breit. Hinterleib fein und dicht punktiert, am vierten und fünften Tergit weniger dicht behaart als auf den übrigen. Länge: 10 mm. Beim d" ist das sechste Sternit breit dreieckig ausgeschnitten, der Ausschnitt in der Mitte schmal spaltenartig fortgesetzt, längs dem Aus­schnitt ist die Sternitfläche breit, längs der Mitte schmal geglättet, das fünfte Sternit ist flach bogig ausgeschnitten, der Länge nach niedergedrückt und geglättet und hinten jederseits mit einem schwarzen Borstenbüschel versehen. Abessinien: Dire Daoua, von KRISTENSEN aufgefunden. Diatrechus ater n. sp. Dem vorigen äusserst nahe verwandt und nur in folgenden Punkten verschieden : Die neue Art besitzt nicht die dichte seidengraue Tomentierung des Vorderkörpers und der Makeln auf den Flügeldecken und am Hinter­leibe, nur das Schildchen ist dicht silbergrau behaart, die Basis der Fühler ist dunkler, die zwei Endglieder lichter gefärbt, die Schenkel sind grössten­teils weissgelb. Der Kopf ist kürzer und breiter, nach rückwärts kaum verengt, die 10*

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