Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)

Bernhauer, M.: Zur Staphyliniden-Fauna des tropischen Afrika

144 Dt MAX BERNHAUER leicht kenntlich, einem grossen Diochus namentlich infolge des schmalen Kopfes und Hal-schildes nicht unähnlich. Kopf fast nur halb so breit als der Halsschild, länger als breit, eiförmig, neben und hinter den Augen mit sehr vereinzelte]! Punkten, die Schläfen fast doppelt so lang als der Längsdurchmesser der Augen. Fühler lang, kein Glied quer. Halsschild hinten wenig schmäler als die Flügeldecken zwischen den Schultern, viel länger als breit, nach vorn stark verengt, in den Dorsal­reihen mit je G mässig starken Punkten, ausserhalb derselben mit wenigen Punkten, von denen die inneren zwei in einer zur Dorsalreihe schrägen Linie stehen. Flügeldecken so lang als der Halsschild, fein und weitläufig, Hinter­leib ebenfalls fein und nicht dicht punktiert. Die Farbe ist schwarz, meist mit braunschwarzen Flügeldecken, die Wurzel der luihler, die Taster und Beine schmutzig gelb. Länge: 4 1? —5% mm. Diese Art wurde von KATONA bei Arusha-Ju (November 1905) und Kibosho aufgefunden, ein weiteres Stück stammt von W e s t-U sambar a, gesammelt im Februar 1912 von METHNER. In der Sammlung des Budapester National-Museums und in meiner eigenen. Philonthus (Gabrins ) neobisniformis n. sp. Von gleichbreiter Gestalt, durch die Farbe und die Dorsalreihen des Halsschildes leicht kenntlich, mehr einem Neobisnius ähnlich. Schwarz, die Flügeldecken rötlichgelb, die Basis der Fühler und die Beine gelb, die Taster und Schienen wenig angedunkelt. Kopf fast breiter als der Halsschild, etwas länger als breit, mit sehr langen Schläfen, neben und hinter den Augen mit wenigen Punkten, vorn zwischen den Augen mit einer Querreihe von 4 einander paarweise genä­herten Punkten. Fühler wenig gestreckt, die vorletzten Glieder quer. Halsschild schmäler als die Flügeldecken, viel länger als breit, nach hinten schwach, etwas ausgebuchtet verengt, in den Dorsalreihen mit (i feinen Punkten, seitwärts mit wenigen Punkten. Flügeldecken kaum länger als der Halsschild, ziemlich fein und dicht punktiert, Hinterleib fein und dicht punktiert. Länge : 4% mm. Beim c/ 1 ist das 6. Sternit schwach bogig ausgerandet. Ein einziges Exemplar aus Ab es sióién : Dire Daoua (KRI­STENSEN).

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