Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)

Bernhauer, M.: Zur Staphyliniden-Fauna des tropischen Afrika

140 Dt MAX BERNHAUER sehen den Augen befindet sich vorn eine Querreihe von 4 grossen Augen­punkten, von welchen je zwei einander sehr genähert sind und sich knapp neben den Augen befinden, hinter derselben am Augenrande mit einigen genabelten Punkten, hinter den Augen ist der Kopf viel feiner und ziemlich dicht punktiert. Fühler ziemlich lang, die Glieder mindestens so lang als breit. Halsschild um ein Stück schmäler als die Flügeldecken, so lang als breit, an den Seiten schwach gerundet, nach vorn schwach verengt, hinten sanft geschweift, in den Dorsalreihen mit je 5 Punkten, von denen der hinterste von den übrigen weiter entfernt und die 2 vorhergehenden viel kleiner und einander sehr genähert sind, an den Seiten mit einer grösseren Anzahl ungleicher Punkte, von denen 4 in einer schwach S-förmig geschwun­genen Längsreihe stehen. Flügeldecken viel länger als der Halsschild, mässig stark und mässig dicht punktiert. Hinterleib fein und ziemlich dicht, hinten allmählich weitläufig punk­tiert, die Querlinien an der Basis der vorderen Tergite in der Mitte winkelig nach rückwärts gezogen. Länge: 10 mm. Beim d" ist das 6. Sternit hinten breit und ziemlich flach ausgerandet. Ein einziges Exemplar aus Abessinien (Dire Daoua, ges. von KRISTENSEN). Philonthus testaceocinctus n. sp. Von Phil, flavocinctus MÖTSCH., dem die neue Art ungemein nahe steht, in folgenden Punkten verschieden: Der Kopf ist länger und schmäler, so lang als breit, die Schläfen länger, die Fühler weniger kurz, gegen die Spitze kaum verdickt, die vorletzten Glieder nicht quer, der Halsschil nach vorn deutlicher verengt, die Punkte in den Dorsalreihen sehr kräftig, die Flügel­decken sind kräftiger und weitläufiger punktiert, die gelbe Umrandung blasser, der Hinterleib ist ebenfalls deutlich weitläufiger punktiert. Länge: 4%—5% mm. Beim <f ist das 6. Sternit flachbogig ausgerandet, Die neue Art wurde von Herrn Geh. Begierungsrat METHNER in D e u t s c h-0 s t a f r i k a (Unjanjembe) im Juni 1911 an Kuhmist in einigen Exemplaren erbeutet. Philonthus peregrinus FAUV. var. nov. pustulatus. Von der einfärbigen Stammform durch die am Hinterrande breit rotgelb gefleckten Flügeldecken verschieden und dadurch einen natür­lichen Übergang zur var. scutatus EPP. bildend.

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