Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV

VORARBEITEN ZU EINER MONOGRAPHIE DER N O TA CAN TH EN. 557 die Dornen braun bis schwarzbraun. Hinterleib im Umrisse fast kreisför­mig, kaum länger als breit (58 : 56), sehr fein gekörnelt, matt, mit mikro­skopisch feinen anliegenden Härchen; an den Seiten der zwei ersten Ringe längere schwarze Haare. Sternite schwach glänzend, sehr fein punktiert, die feine Behaarung gelblich. Die kurze Behaarung der Beine gelb. Flügel hyalin, am Vorderrand und an der Spitze schwarzbraun. Adern schwarz­braun. Vordere Radialzelle viel kürzer als die hintere (80 : 50). Körperlänge: 7—9 mm; Flügellänge: 6—8-8 mm. Mehrere Weibchen aus Toyenmongai. (Mus. Hung.) A n m e r k u n g. Die Art variiert nur insofern, dass bei einigen Weibchen in der Bräunung der Flügelspitze in der Cubital- und in cler ersten vorderen Discoidalzelle ein hyaliner Sricli sichtbar ist. 3. Evaza nigripennis KERT. cf $ . 1909. Evaza nigripennis K ERT ., Annal. Mus. Nat. Hung., VII. 372. cf • Das Männchen habe ich schon früher beschrieben. Das Weibchen stimmt im allgemeinen mit dem Männchen überein. Fühler, besonders das dritte Glied mehr als doppelt so gross wie beim Männchen. Stirn schwach glänzend, schwarz, unregelmässig punktiert, zerstreut gelblich behaart, mit einer feinen niederen Leiste, die am Ocellenhöcker beginnt und all­mählich feiner und niederer werdend, an dem schmälsten Teil cler Stirn in eine seichte Furche übergeht und hier ist die Stirn glänzend schwarz. Schläfenrand stark entwickelt und dem Ocellenhöcker gleich fein punk­tiert, beide mit ziemlich langen gelblichen Haaren. Der Hinterleib ist bei dieser Art länglich oval, seine Länge verhält sich zur Breite wie (58 : 43). Die vordere Badialzelle ist viel kürzer als die hintere ('25 : 45). Die Art ist mit fortis WALK, am nächsten verwandt, von welcher sie sich besonders durch die längere Behaarung des Thoraxrückens, durch die ganz anders gefärbten Flügel und im weiblichen Geschlecht haupsäch­1 ich durch die verschiedene Beschaffenheit der Stirn unterscheidet. Beide Geschlechter habe ich aus Kosempo (VI. 1908) und aus Toyen­mongai erhalten. (Mus. Hung.).

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