Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV
VORARBEITEN ZU EINER MONOGRAPHIE DER N O TA CAN TH EN. 553 erste Glied stabförmig, etwas verlängert, das zweite sehr kurz becherförmig, die Geissei des Männchens birnförmig, die des Weibchens fast kugelig, scheinbar vierringelig, mit zweigliedriger apicaler, ausserordentlich dicht, aber kurz behaarter dicker Borste, die beim Weibchen fast dreimal so lang ist, wie die übrigen Geisselglieder zusammen 1 (15 : 6). Schläfenrand beim Männchen gänzlich fehlend, beim Weibchen sehr schwach entwickelt. Backenbreite beim Weibchen fast von der Höhe des Ocellenhöckers, beim Männchen etwas schmäler. Thorax so lang, als auf der breitesten Stelle breit (40 : 40). Prsealarcallus vorhanden, aber sehr schwach entwickelt. Quernaht sehr deutlich und ziemlich tief. Thoraxrücken gewölbt, vor dem Schildchen etwas abfallend, ausserordentlich dicht und fein gekörnelt. mit feinem silberweissen Tomente bedeckt, das in fast reihenförmig stehende kleine Gruppen geordnet ist. Bleuren weniger dicht und tief punktiert als der Thoraxrücken, glänzend, die silberweisse Behaarung zerstreut. Das Schildchen (Fig. 85) bildet mit dem Thoraxrücken einen Winkel von ca. 30°; es ist fast dreieckig, kürzer als an der Basis breit (15 : 21), stark convex, der Band abgesetzt, mit ca. 26 kleinen Körnchen bewaffnet, dem Thoraxrücken ähnlich gekörnelt. Hinterleib breiter als lang und viel breiter als der Thorax, von oben gesehen fast queroval, an der Basis verengt, scheinbar dreiringlig, indem der zweite, dritte und vierte Bing mit einander fast vollständig verschmolzen sind und nur die Grenze zwischen dem zweiten und dritten Bing an den Seiten durch eine seichte Querfurche angedeutet ist. Der Hinterrand des vierten Ringes ist concav, der Vorderrand des fünften convex. Die Grenzen der Sternite sind volkommen. Beine ziemlich robust, nicht verlängert, ohne auffallender Behaarung. Flügel (Fig. 86) den Hinterleib überragend, ziemlich dicht mikroskopisch behaart; Vorderast der Radialis interstitial der Cubitalquerader; Hinterast der Radialis vorhanden, die Cubitalquerader kurz oder fehlend. 1 In Fig. 84 zu kurz gezeichnet.