Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV

VORARBEITEN ZU EINER MONOGRAPHIE DER N O TA CAN TH EN. 509 beim Weibchen. Fühler auf der Mitte des Profiles entspringend, in beiden Geschlechtern ziemlich gleichgross ; das erste Glied nur etwas länger als das zweite ; die Geissei aus acht annähernd gleichlangen, länglichen, dicht be­haarten Abschnitten bestehend, die einzelnen Abschnitte in der Mitte schwach eingeschnürt (oder ist das dem Eintrocknen zuzuschreiben?). Hinterkopf des Männchens schwach ausgehöhlt, der des Weibchens convex. Thorax eineinhalbmal so lang, als an der breitesten Stelle breit, an der Flügelbasis am breitesten. Praealarcalus nicht vorhanden. Quernaht deutlich. Thoraxrücken flach, vor dem Schildchen etwas abfallend und den Pleuren gleich glatt und nackt. Schildchen dreieckig, mit abgerundeter Spitze, unbewehrt. Hinterleib eineinhalbmal so lang wie der Thorax, flach, langesstreckt, bis zum vierten Einge parallelrandig, dieser und der fünfte King etwas breiter, der dritte der längste; die Grenzen der einzelnen Einge ziemlich undeutlich. Behaarung ziemlich lang, aber spärlich. Flügel (Fig. 40) lang und schmal. Yorderast der Badialis deutlich proximal der Cubitalquerader. Hinterast der Badialis lotrecht ; Cubital­querader vorhanden. Yordere und hintere Badialzelle gleichlang, mittlere Discoidalzelle länger als hoch. Beine verlängert, schlank, fast nackt. Typus: Chelonomima partit iceps END. cf Ç. Glänzend rötlichgelb. Ocellenhöcker auf der Oberseite und die Spitze des Küsseis schwarz. Dit 1 Geisselglieder, vom zweiten angefangen, schwarz und schwarz behaart. Biissel gelblich behaart. Bei ganz reifen Exemplaren erscheinen an den Seiten des Thorax­rückens verwaschene bräunliche Flecke und Linien, die aber kaum zu der Färbung gehören, sondern wohl vom Eintrocknen hervorgerufen werden. Am Hinterleib ist das vierte Tergit meistens dunkel gefärbt, manchmal auch der Hinterrand des dritten und der Yorderrand des fünften. Fig. 40. Flügel von Chelonomima partiticepa END. Chelonomima partiticeps Exn. cf $ . Fig. 38—40.

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