Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten

392 B. POPPIUS etwas mehr wie dreimal so lang als das erste, das dritte fast um die Hälfte kürzer als das zweite. Der Halsschild ist etwa um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte etwa dreimal so breit als der Vorder­rand, die Seiten kaum gerundet; die Scheibe ist massig gewölbt, stark ge­neigt, ziemlich dicht und stark, runzelig punktiert. Die flachen Calli sind wenig scharf abgesetzt. Das Schildchen ist flach, fein, quer gerunzelt. Die Hemielytren die Hinterleibspitze beim ? ziemlich, beim cT weit über­ragend, der Clavus und das^ Corium etwa ebenso stark und dicht punktiert wie der Halsschild. Die Schienen sind dunkelbraun bedornt, die Dörnchen aus ganz kleinen, dunklen Punkten entspringend, das erste Glied der Hinter­füsse kürzer als das zweite. — Long. 4, lat. 1*5 ( <?)—1'8 ( $ ) mm. Brit. Indien: Madura!, J. DUBREUIL, 4 Exemplare (Mus. Helsingf.). Lygus angustifrons n. sp. cf. Der Körper massig gestreckt, oben glänzend, anliegend, weissgelb behaart. Hellgelb, die Spitze des Clypeus und des Schildchens, der Clavus zum grössten Teil, die Clavalsutur und die mnere Apicalecke auf dem Corium, die Spitze des Rostrums und der Füsse, auf dem zweiten Fühlergliede die innerste Basis und die Spitze breit, sowie das dritte Glied, die Basis ausge­nommen, braunschwarz (das letzte Glied mutiliert), die Seiten der Brüste und des Hinterkörpers sowie zwei Ringe an der Mitte der Mittelschenkel braun (die Hinterfüsse mutiliert), die Membran rauchig grauschwarz, die Basis und einige Flecke in der Mitte hell. Der Kopf ist vertical, die Stirn deutlich gerandet, mit einer Längs­furche, beim c? um die Hälfte schmäler als der Durchmesser des Auges. Die grossen Augen sind fein granuliert. Das Rostrum erstreckt sich über die Spitze der Hinterhüften, das erste Glied die Mitte der Vorderhüften erreichend. Das erste Fühlerglied ist deutlich kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite annähernd viermal so lang als das erste, das dritte etwa um die Hälfte kürzer als das zweite. Der Halsschild ist etwa um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte etwa dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten fast gerade; die Scheibe ist ziemlich gewölbt und geneigt, ziemlich fein und dicht, runzelig punktiert, die Calli sind flach, deutlich abgesetzt. Das Schildchen ist flach, fein, quer gerunzelt. Die Hemielytren beim cT die Hinterleibspitze weit überragend, der Clavus und das Corium wie der Halsschild punktiert. Die Schienen sind braun bedornt, die Dörnchen aus ganz kleinen, dunklen Punkten entspringend, das erste Glied der Mittelfüsse kürzer als das zweite. — Long. 4-4, lat. 2 mm. Ist sehr nahe mit L. Dubreuili POPP, verwandt, die Kopfspitze, das Schildchen, das Corium und die Unterseite sind etwas anders gefärbt, die

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