Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten

386 B. POPPIUS Halsschild, runzelig punktiert. Die Schienen sind braunschwarz bedornt, das erste Glied der Hinterfüsse deutlich kürzer als das zweite. — Long. 2-8, lat. 1-8 mm. Durch die geringe Grösse und durch die undeutlich gerandete Stirn leicht kenntlich. hidien : Bombay !, 8. VII, 2 cf cf , 18. VII. 1902, cf 1, BÍRÓ (MUS. Hung, et Helsingf.). Lygus rufigenis n. sp. Ziemlich gedrungen, oben glänzend, anliegend gelblich behaart. Gelb, die Seiten des Kopfes vor den Augen und die Basis des Bostrums rot, der Kopf sonst und die Calli des Halsschildes gelbbraun, der Scutellarwinkel auf dem Clavus etwas verdunkelt, das Corium innen am Apicalrande mit einem braunschwarzen Flecke, die Spitze des Cuneus rotbraun, die Membran schwarzbraun, die Basis und ein Fleck hinter der Cuneusspitze hell, jeder­seits auf den Brüsten eine breite, nach hintenzu erweiterte, braune Quer­binde, die sich auf die Seiten des Hinterleibes unten fortsetzt, die Orificien des Metastethiums braun, das Bostrum und die Fühler gelb, die Spitze des erstgenannten und das dritte Fühlerglied (das letzte mutiliert) braunschwarz, das erste an der Basis schmal rot, die Vorderschenkel gelb, bis über die Mitte mit rot überzogen, an der Spitze mit drei braunen Bingen, die Schienen und die Füsse gelb, die Spitze der letzteren braun (die hinteren Beine mutiliert). Der Kopf ist vertical, die Stirn deutlich gerandet, mit einer deutlichen Längsfurche, beim ? etwa um 1/ 3 schmäler als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind gross, fein granuliert. Das Bostrum erstreckt sich bis zur Spitze der Hinterhüften, das erste Glied die Basis der Vorderhüften kaum überragend. Das erste Fühlerglied ist deutlich kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwas mehr wie dreimal so lang als das erste, das dritte etwa um die Hälfte kürzer als das zweite. Der Halsschild ist kaum mehr als um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte etwas mehr wie dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten leicht gerundet, die Scheibe ist mässig gewölbt und geneigt, dicht und ziemlich fein, runzelig punktiert, die Calli wenig scharf abgesetzt; die Scheibe zwischen denselben etwas eingedrückt. Das Schildchen ist flach, fein und dicht, quer gerunzelt. Die Hemielytren die Hinterleibspitze ziemlich weit überragend, der Clavus und das Corium kaum dichter punktiert als der Halsschild. Die Schienen sind braun bedornt, die Dörnchen aus schwarzen Punkten ent­springend. Das erste Glied der Vorderfüsse ist unbedeutend kürzer als das zweite. — Long. 4*5, lat. 2 mm. Sumatra: I). Tolong!, XI. 1890, 1 ? , E. MODIGLIANI (MUS. Genov.).

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