Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten

INDO-AUSTRALISCHE LYGUS­ARTEN. 375 punktiert, die Calli wenig deutlich abgesetzt. Das Schildchen ist flach, ganz fein, quer gerunzelt. Die Hemielytren überragen wenig die Hinter­leibspitze, der Clavus und das Corium etwas dichter punktiert als der Halsschild. Die Vorderschienen sind braun bedornt, die Dörnchen aus kleinen, schwarzen Punkten entspringend, das erste Glied der Vorder­füsse kürzer als das zweite. — Long. 5, lat. 2 mm. Ist sehr nahe mit L. pacificus POPP, verwandt, die Farbe ist etwas anders, besonders auf der Unterseite, das zweite Fühlerglied ist deutlich länger und die Schienen sind schwarz punktiert. Ins. Loyalty: Maré!, 1 J, PH. FRANÇOIS (MUS. Paris.). Lygus Muiri n. sp. Ziemlich gedrungen, oben mässig glänzend, anliegend, gelb behaart. Gelbbraun, der Halsschild nach den Seiten zu etw Tas heller, die Kopfspitze, der Clavus und das Corium braun, die Basis derselben und der Aussen­rand des letzteren heller, der Apicalrand des Coriums und die Spitze des Cuneus braunschwarz, der letztgennante sonst gelb, innen an der Basis ausgedehnt und am Innenrande schmal, sowie das Embolium vor der dunk­len Spitze kurz rotbraun, die Membran braunschwarz mit hellen Venen, ein kleines Fleckchen innerhalb der Cuneusspitze und ein grösserer hinter der letztgenannten am Aussenrande hell, die Unterseite, das Rostrum, die Fühler und die Beine gelb, die Seiten der Brüste und Flecke an den Seiten des Hinterleibes unten, drei z. T. abgebrochene Ringe auf den vorderen Schenkeln, die Hinterschenkel, das basale Drittel ausgenommen, die äusserste Spitze der vorderen Schienen und des ersten Fühlergliedes braun, vor der Spitze der Hinterschenkel zwei dunkle Ringe, die zwei letzten Fühlerglieder, die Spitze des Rostrums und der Füsse braunschwarz. Der Kopf ist vertical, die Stirn, auch in der Mitte, fein gerandet, mit einer flachen Längsfurche, beim $ etwa um x/ 3 schmäler als der Durch­messer des Auges. Die Augen sind gross, ganz fein granuliert. Das Rostrum erstreckt sich über die Spitze der Mittelhüften, das erste Glied fast die Mitte der Yorderhüften erreichend. Das erste Fühlerglied ist kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwas mehr wie dreimal so lang als das erste, die zwei letzten zusammen etwas kürzer als das zweite, das letzte ein wenig kürzer als das erste. Der Halsschild ist fast um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte annähernd dreimal so breit als der Yorderrand, die Seiten leicht gerundet ; die Scheibe ist ziem­lich stark gewölbt und geneigt, fein und ziemlich weitläufig, runzelig punk­tiert, die Calli undeutlich abgesetzt. Das Schildchen kaum gewölbt, fein, quer gerunzelt. Die Hemielytren überragen nur wenig die Hinterleib-

Next

/
Thumbnails
Contents