Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten

366 B. POPPIUS Sumatra: Si-Rambé!, XII. 1890—III. 1891, 4 ? ? , E. MODIGLIANI (Mus. Genov. et Helsingf.). Lygus celebensis n. sp. Ziemlich gestreckt, oben glänzend, anliegend hell behaart. Grünlich­gelb, die Spitze des Rostrums, dieselbe der Füsse und die Fühler schwarz­braun, die Basis des zweiten Gliedes schmal und ein breiter Ring vor der Mitte sowie die innerste Basis des dritten Gliedes gelb, beim ? ein braun­schwarzer Querfleck an der Clypeusbasis. Der Kopf ist stark geneigt, die Stirn der ganzen Breite nach gerandet, mit einer tiefen Längsfurche, beim cf etwas schmäler, beim ? ebenso breit als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind ganz fein granuliert. Das Röstrum erstreckt sich bis zur Mitte der Mittelhüften, das erste Glied die Basis der Vorderhüften erreichend. Das erste Fühlerglied ist etwas kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwa dreimal so lang als das erste, das dritte etwa um x/ 3 kürzer als das zweite, das letzte etwa ebenso lang als das erste. Der Halsschild ist etwas mehr als um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte fast dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten leicht gerundet ; die Scheibe ist wenig stark gewölbt und geneigt, dicht und ziemlich fein, runzelig punktiert, die Calli ziemlich deutlich abgesetzt. Das fast flache Schildchen ist fein, quer gerunzelt. Die Hemielytren überragen ziemlich weit die Hinterleibspitze, der Clavus und das Corium wie der Halsschild punktiert. Die Schienen sind gelbbraun bedornt, das erste Glied der Hinterfüsse etwas kürzer als das zweite. — Long. 5 ( cf )—5"5 ( ? ), lat. 2 ( cf )—2\5 ( ? ) mm. An L. pabulinus L. und L. gemellus DIST. erinnernd, von beiden aber u. a. sofort durch das lange Rostrum zu unterscheiden. Süd-Celebes: Bua-Kraeng !, 5000' ü. d. M., III. 1896, cf und ?, H. FRUHSTORFER (MUS. Hung, et Helsingf.). Lygus sikkimensis n. sp. Ziemlich gestreckt, oben glänzend, anliegend, gelblich behaart. Gelb mit schwach grünlichem Anfluge, die Membran glasartig durchsichtig mit grünen Venen, die Spitze des Rostrums und der Füsse sowie die Fühler schwarz, das erste Fühlerglied und die Apicalhälfte der hinteren Schenkel braun, hinter der Basis auf dem zweiten Fühlergliede ein breiter, gelb­licher Bing. Der Kopf ist stark geneigt, die Stirn fein gerandet, mit einer kurzen Längsfurche, beim $ etwa doppelt so breit als der Durchmesser des Auges.

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