Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten

358 B. POPPIUS Lygus nigricornis n. sp. Etwas gestreckt, oben glänzend, anliegend gelblich behaart. Dunkel­grün, der Kop f, der Halsschild nach der Spitze zu ausgedehnt, das Scliild­chen an der Basis, die Unterseite, das Rostrum und die Beine gelb, die Kopfspitze, die Commissur und die Scutellarsutur schmal, die Spitze des Rostrums und der Füsse sowie die zwei ersten Fühlerglieder schwarz (die zwei letzten Fühlerglieder mutiliert), die hinteren Schienen grün, clie Membran braunschwarz mit grünen Venen, innerhalb der Cuneusspitze ein heller Lieck. Der Kopf ist stark geneigt, die Stirn in der Mitte etwas undeutlich gerandet, mit einer Längsfurche, beim c? etwa ebenso breit als der Durch­messer des Auges. Die Augen sind ziemlich gross, ganz fein granuliert. Das Rostrum erstreckt sich bis zur Spitze der Mittelhüften, das erste Glied die Basis der Vorderhüften nicht überragend. Das erste Fühlergleid ist etwas kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite fast viermal so lang als das erste. Der Halsschild ist annähernd um die Hälfte kürzer als am Basal­rande breit, der letztgenannte etwa dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten fast gerade; die Scheibe ist ziemlich flach gewölbt, massig geneigt, ziemlich dicht und stark, etwas runzelig punktiert, die Calli flach, ziemlich deutlich abgesetzt. Das flache Schildchen ist fein, quer gestreift. Die Hemi­elytren beim c? die Hinterleibspitze weit überragend, der Clavus und das Corium etwas stärker als der Halsschild punktiert. Die Schienen sind braun bedornt, das erste Glied der Hint erf üsse kürzer als das zweite. — Long. 4, lat. L8 mm. Indien: Sikkim!, Regenzeit, H. FKUSTORFER, 1 c? (Mus. Vindob.). Lygus maculipes n. sp. Gestreckt, oben ziemlich glänzend, anliegend, gelb behaart. Der Kopf gelb, vorne braunschwarz, auf der Stirn mit feinen, roten Querstrichen, der Halsschild gelb, dicht und unregelmässig braun gesprenkelt, nur der Basalrand schmal und die Scheibe vorne in der Mitte einfarbig hell, das Schildchen, der Clavus und das Corium braunschwarz, gelb gesprenkelt, die Spitze des Schildchens und der Cuneus gelb, der letztgenannte innen rot gesprenkelt, die Membran braunschwarz mit hellen Venen, die grosse Membranzelle, die Spitze ausgenommen, zwei Flecke am Aussenrande und ein grosser innen gelb, die Unterseite gelb, zwei braune Längslinien auf den Propleuren, die Mittelbrust in der Mitte, die Hinterbrust ausgedehnt und die Unterseite des Hinterleibes in der Mitte an der Basis braunschwarz, die Seiten des Hinterleibes unten braunrot gefleckt, die Orificien des

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