Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten
352 B. POPPIUS Lygus Jacobsoni POPP. Diese früher von Java bekannte Art kommt auch auf Sumatra vor. Mir liegt ein Exemplar von Balighe !, X. 1890—III. 1891 , E. MODIGLIANI, vor. Lygus Fruhstorferi n. sp. Etwas gestreckt, oben glänzend, gelbweiss behaart. Gelb, die Clypeusspitze und die Coriumsutur auf dem Clavus schwarz, die Calli des Halsschildes z. T. und das Schildchen braungelb, die Spitze des letztgenannten gelb, die Mitte, der Clavus, der Aussenrand sehr schmal, zwei kurze, feine Längsstriche an der Basis und ein grosser Fleck innen auf der hinteren Hälfte auf dem Corium braunschwarz, die Vene und eine Längslinie innerhalb der Coriumsutur auf dem Clavus gelb, die Membran gelbbraun, hinter der Cuneusspitze mit einem kleinen, dunklen Querfleck, die Spitze des. Rostrums und dieselbe des zweiten Fühlergliedes breit schwarz, die innerste Basis desselben Gliedes etwas verdunkelt, die Hinterschenkel (die vorderen Beine mutiliert) an der Spitze mit zwei braunen Ringen, die Spitze der Füsse schwach verdunkelt. Der Kopf ist vertical, die Stirn gerandet, mit einer Längsfurche, etwa um 1/ 3 ( d ) schmäler als der Durchmesser des Auges. Die grossen Augen sind fein granuliert. Das Rostrum erstreckt sich fast bis zur Spitze der Mittelhüften, das erste Glied die Vorderhüften erreichend. Das erste Fühlerglied ist deutlich kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwa dreimal so lang als das erste (die zwei letzten mutiliert). Der Halsschild ist fast um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte etwa dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten leicht gerundet; die Scheibe ist ziemlich gewölbt, schwach geneigt, fein und weitläufig, etwas runzelig punktiert, die Calli flach, undeutlich abgesetzt. Das flache Schildchen ist fein, quer gerunzelt. Die Hemielytren die Hinterleibspitze massig weit überragend, der Clavus und das Corium dichter, kaum stärker punktiert als der Halsschild. Die Schienen sind braun bedornt, das erste Glied der Hinterfüsse kürzer als das zweite. — Long. -4, lat. 2 mm. Mit L. costatus DIST., Jacobsoni POPP. U. a. verwandt, aber durch die Farbe leicht zu unterscheiden. Sikkim !, Regenzeit, H. FRUHSTORFER, 1 d (Mus. Vindob.). Lygus Loriae n. sp. Ziemlich gestreckt, oben glänzend, anliegend gelblich behaart. Gelb, das Schildchen nach der Spitze zu, der Clavus, die Basis ausgenommen,