Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten

350 B. POPPIUS Der Kopf ist sehr stark geneigt, die Stirn ist scharf gerandet, ohne deut­liche Längsfurche, beim cf etwas schämler als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind gross, granuliert. Das Kostrum erreicht fast die Basis der Mittelhüften, das erste Glied die Kopfbasis nicht überragend. Das erste Fühlerglied ist kurz, unten an der Basis etwas verdunkelt, die Kopfspitze kaum erreichend, das zweite etwa fünfmal so lang als das erste, die zwei letzten kurz. Der Halsschild ist etwas mehr als um 1/ 3 kürzer als am Basal­rande breit, der letztgenannte etwa dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten leicht gerundet ; die Scheibe ist ziemlich flach gewölbt, wenig geneigt, ziemlich weitläufig und mässig stark, etwas runzelig punktiert, die Calli flach, wenig scharf abgesetzt. Das Schildchen ist flach, fein, quer gerunzelt. Die Hemielytren beim c? die Hinterleibspitze weit über­ragend, der Clavus und das Corium fast feiner punktiert als der Halsschild. Die Beine braun bedornt. — Long. 3*8, lat. L6 mm. Indien: Darjiling!, VI, H. FRUHSTORFER, 1 cT (Mus. Vindob.). Lygus fusciventris n. sp. Ziemlich gedrungen, oben glänzend, gelblich, anliegend behaart. Gelb, cler Kopf gelbbraun, die äusserste Spitze des Clypeus und der Basal­rand der Stirn schwarz, auf dem Halsschilde zwei braune braunschwarze Flecke vorne an den Calli, das Schildchen, der Clavus, die Basis ausgenom­men, eine breite, das apicale Viertel einnehmende, nach innen zu etwas erweiterte Querbinde auf dem Corium, die Spitze des Cuneus, die hinteren Brüste und die Unterseite des Hinterleibes, die Spitze ausgenommen, braunschwarz, die Membran rauchig braunschwarz, die Basis breit und eine etwas abgebrochene Querbinde etwas hinter der Cuneusspitze hell, die Spitze des Rostrums, die äusserste Spitze des ersten Fühlergliedes und die drei letzten Fühlerglieder schwarzbraun, auf dem zweiten ein breiter, gelber Bing ganz hinter der Basis, die Basis des dritten Gliedes schmal und dieselbe des letzten sehr schmal hellgelb, auf den Hinterschenkeln vor der Spitze ein brauner Bing, die Spitze der Füsse braun—schwarz. Der Kopf ist vertical, die Stirn deutlich gerandet, mit einer Längs­furche, beim c? zwischen den Augen flach eingedrückt, 1/ 3 schmäler als cler Durchmesser des Auges. Die Augen sind gross, beim d" fein granuliert. Das Rostrum erstreckt sich bis zur Spitze der Mittelhüften, das erste Glied etwa die Mitte der Vorderhüften erreichend. Das erste Fühlerglied ist deutlich kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwa S^-mal so lang als das erste, das dritte etwa um die Hälfte kürzer als das zweite, das letzte etwa ebenso lang als das erste. Der Halsschild ist fast um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte etwa dreimal so

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