Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten
348 B. POPPIUS Sehr nahe mit L. bicolor POPP, verwandt, die Farbe des cf ist etwas abweichend, die Fühler sind anders gefärbt und gebaut, das erste Glied deutlich länger und das zw reite etwas dicker. Sumatra: Si-Rambe!, XII. 1890-1 III. 1891. 1 cf, E. MODIGLIANI (Mus. Genov.). Lygus devinctus DIST. DIST., Ann. Mag. Nat. Hist., (8) IV, p. 514 (1909). - Faun. Brit. Ind., Rhynch. V, p. 257 (1910). Der dunkle Fleck auf den Calli des Halsschildes ist nicht immer vorhanden. Auf der Membran ist hinter der Cuneuspitze ein heller Fleck. Der Kopf ist fast- vertical, die Stirn ist fein gerandet, ohne deutliche Längsfurche, beim cf kaum mehr als doppelt so breit als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind ziemlich klein, glatt ( J ). Das Rostrum erstreckt sich etwas über die Spitze der Mittelhüften, das erste Glied fast die Mitte der Yorderhüften erreichend. Die zwei letzten Fühlerglieder zusammen etwas länger als das zweite, das letzte kaum kürzer als das dritte. Der Halsschild ist etwa um die Hälfte schmäler als am Basalrande breit, der letztgenannte fast dreimal so breit als der Yorderrand, die Seiten gerade; die Scheibe ist mässig gewölbt, ziemlich stark geneigt, sehr fein und weitläufig, schwarz runzelig punktiert, die Calli nicht scharf abgesetzt. Das Schildchen ist kaum gewölbt, last glatt. Der Clavus und das Corium sind etwas stärker punktiert als der Halsschild. Die Schienen sind braun bedornt , das erste Glied der Hinterfüsse etwas kürzer als das zweite. — Long. 3*7—4, lat. 2 mm. DISTANT erwähnt die Art von Nepal: Soondrijal. Mir liegen Exemplare von Kurseong!, R. OBERTHÜR, vor. Lygus laevipennis n. sp. Gedrungen, oben stark glänzend, anliegend und weitläufig, gelb behaart. Gelb, der Kopf zuweilen vorne gelbrot, der Clypeus, eine breite Querbinde hinter der Spitze des Schildchens, zuweilen an der Coriumcommissur weit nach vorne sich ausdehnend, auf dem Clavus, fast die Apiealhälfte des Coriums, die äussere Hälfte des Apicalrandes, welche schmal gelbbraun ist, ausgenommen, der Cuneus, die Basis und die Spitze ausgenommen, schwarz, die Membran braunschwarz mit schwarzen Venen, ein Fleckchen innerhalb der Cuneusspitze und eine Querbinde hinter derselben hell, die Unterseite des Hinterleibes gelbbraun, in der Mitte und an den Seiten braunschwarz, das Rostrum gelb, die Basis schmal und die Spitze schwarzbraun, die Fühler schwarz, das erste Glied, ein Ring hinter der