Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Matsumura, S.: Beitrag zur Kenntnis der Fulgoriden Japans
ZUR KENNTNIS DER FULGORIDEN JAPANS. •279 etwas breiter. Fühler deutlich kürzer. Pronotuni kürzer, so dass der Vorderrand desselben nur bis zur Mitte des Scheitels reicht, in der Mitte gröber querrunzelig. Elytren kurz, das Hinterleibsende nur wenig überragend, nahe der Mitte mit einem von der Mitte des Clavus bis zur Mitte des Coriums verlaufenden undeutlichen bräunlichen Schrägsstriche, beim ? Corium am Übergang zur Membran in der Mitte mit einem kurzen bräunlichen Längsstriche ; der Costalrand etwas gebogen (bei Niisimae fast gerade) ; das Costalfeld etwas schmäler, mit wenigen Quernerven. c? . Genitalplatten lang, schmal, in der Mitte etwas schmäler, an der Spitze zangenförmig convergierend, an der Spitze löffeiförmig nach innen gekrümmt, zwischen den Genital platten an der Basis mit einem kleinen spitzigen Fortsatze. ? . Letztes Bauchsegment am Enddrittel viel schmäler und fast kegelförmig; Scheidenpolster viel schmäler. Länge: c? 8*5 mm., Ç 9 mm. Hab. — Hokkaido (Sapporo), in 8 Exemplaren (2 cf , 1 Ç ) auf Abies sacJiaJinensis vom Verfasser gesammelt. 8. Rhotala Nawae n. sp. 5 . Der Form und Zeichnung nach der R. jozankeana n. sp. sehr ähnlich, weicht aberr von ihr wie folgt ab: Scheitel deutlich länger. Der Vorderteil des Pronotum viel schmäler, in der Mitte schwächer querrunzelig. Elytren viel länger, die Nerven schwächer bräunlich punktiert, die Membran länger, die netzförmige Zelle länglich und nie quadratisch (bei jozankeana meistens quadratisch). Letztes Bauchsegment deutlich länger, im Apicaldrittel fein gelblich behaart, die Behaarung an den Seiten länger und dichter; Scheidenpolster etwas kleiner, am unteren Rande mit einer Reihe von gelblichen Härchen besetzt. Länge : ? 9-5 mm. Hab. — Honshu (Kamagadani bei Gifu), in einem $ Exemplare von Herrn Y. NAWA entdeckt. 4. Rhotala formosana n. sp. 5 . Der Form und Zeichnung nach der vorhergehenden Art sehrähnlich, weicht aber von ihr wie folgt ab: Körper viel grösser. Scheitel länger, ohne Zeichnung, anderthalbmal so lang wie zwischen den Augen breit. Die Kiele des Pronotums viel niedriger, die Gegend des Pronotum hinter den Augen etwas eingeschnürt, in der Mitte nicht querrunzelig. Elytren sehr lang, um die Länge des Abdomens überragend, die Nerven viel niedriger, undeutlich fein bräunlich gescheckt, die Gegend des Stigma halbmondförmig bräunlich gefleckt ; die Membran lang, die Quernerven nicht sehr deutlich.