Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Matsumura, S.: Beitrag zur Kenntnis der Fulgoriden Japans

•272 S. M ATSUMURA 2. Akotropis Nitobei n. sp. Hellbräunlichgelb, Scheitel und Pronotum etwas heller. Scheitel fast so lang wie zwischen den Augen breit, vorn breit konisch; Augen vorne rötlich gerandet. Ocellen an der Basis rubinrötlich umsäumt. Gesicht in der Mitte (gegen die Naht) ziemlich tief ausgehöhlt. Rostrum an der Spitze kaum verbräunt. Elytren lang, subhyalin, einfarbig gelblich getrübt, die Nerven von der Grundfarbe, ein Quernerv auf dem Stigma weisslich ; Api­calzellen an der Spitze bräunlich gefleckt. Flügel gebräunt, die Nerven bräunlich. Unterseite und Beine blassgelblieh, die Klauen dunkel. ? . Letztes Bauchsegment am Hinterrande gerade ; Legescheide zusammen halbrundlich . Länge : ? 5"5 mm. Hab. — Formosa (Baguras bei Horisha) ; ein $ Exemplar von Herrn I. NITOBE gefunden. Der Form und Zeichnung nach der A. fumata n. sp. sehr ähn­lich, aber die Elytren sind bei dieser Art einfarbig. 3. Akotropis striatella n. sp. H eil bräunlichgelb. Scheitel deutlich kürzer als zwischen den Augen breit, der Mittelkiel an jeder Seite mit einem dunklen Längsstriche, Quer­bogenkiel breit konisch, vorn gerade und breit. Stirn an der Spitze fast halb so breit wie lang, die Kiele an den äussersten Rändern bräunlich. Rostrum an der Spitze kaum gebräunt. Elytren subhyalin, dunkel getrübt; Nerven von der Grundfarbe, nur die Spitzen der Clavusnerven und sämt­liche Quernerven weisslich. Flügel dunkel getrübt, die Nerven bräunlich. Unterseite und Beine blassgelblich ; der Bauch schmutziggelb, die Segment­ränder heller; Genitalsegment dunkler. cf . Genitalplatten zusammen schmal, Griffel nach aussen etwas divergi 'rend löffeiförmig erweitert, kaum länger als die Genitalplatten. Länge : cf 4"2 mm. Hab. — Formosa (Ivoshun), ein cf Exemplar vom Verfasser er­beutet. Okatropis nov. gen. Scheitel fast horizontal, Seitenkiele sehr hoch, scharfkantig, Mittel­kiel niedrig, vorn konisch abgerundet; Seitenkiele der Stirn sehr hoch, nach aussen stark divergierend, so dass sie von oben deutlich sichtbar sind; Mittelkiel niedrig, bis zur Spitze des Clypeus reichend, aber am Stirngipfel undeutlich, die Naht stumpfwinkelig. Rostrum kurz, die Mittelhüften kaum erreichend, das letzte Glied so lang, wie das folgende. Pronotum am Hinterrande ziemlich tief rundlich ausgerandet. Elytren deutlich ge-

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