Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Matsumura, S.: Beitrag zur Kenntnis der Fulgoriden Japans
ZUR KENNTNIS DER FULGORIDEN JAPANS. • 267 2. Mesepora ogasawarana n. sp. Hellgrünlich. Scheitel deutlich kürzer als zwischen den Augen breit. Mesonotum in der Mitte der Länge nach nadelrissig. Elytren subhyalin, weissgrünlich, gegen die Spitze hin sehr verschmälert, die Zellen spärlich gekürnelt ; Costalfeld schmal ; die Längsnerven des Apicalfeldes grünlich gekörnelt ; Quernerven wenig zahlreich, weisslich, so dass die Netzmaschen nicht deutlich sind. Beine und Unterseite hellgrünlich ; Tibien an der Spitze und die Tarsen gelblich, Klauen dunkel. cf. Die Genitalplatten jenen von M. Onukii sehr ähnlich, aber am Innenrande in der Mitte ziemlich tief bogig ausgerandet, und an der oberen Ecke dieser Ausrandung mit einem bräunlichen, zugespitzten langen Fortsatze versehen. 5 . Letztes Bauchsegment klein, am Hinterrande flach abgerundet ; Scheidenpolster fast wie bei M. Onukii, aber viel länger. Länge: cf 6-5 mm., $ 7*5 mm. Hab. — Bonin Insel (Ogasawara-shima), in zahlreichen Exemplaren vom Verfasser gesammelt. :>. Mesepora issiformis n. sp. Der Form nach der vorigen Art sehr ähnlich, aber von ihr in folgenden Punkten abweichend: 1. Körper viel kleiner; '2. Mesonotum nicht längsnadelrissig ; 8. Elytren kürzer, nur wenig länger als der Hinterleib, in der Mitte viel breiter, im Apicalfelde zahlreiche Quernerven, aber nicht deutlich, an der Spitze so schmal wie bei M. ogasawarana. cf. Die Genitalplatten am Innenrande mit einem schmäleren, längeren und nur an der äussersten Spitze gebräunten Fortsatz. ? . Letztes Bauchsegment kurz, fast dreimal so breit wie lang. Länge: cf 5 mm., Ç 5*5 mm. Hab. — Bonin Insel (Ogasawara-shima) ; in zahlreichen Exemplaren von Verfasser gesammelt. Die Art erinnert mit ihrer Form etwas an die Gattung Issus FABR; 4-. Mesepora boninensis n. sp. Gelblichbraun. Scheitel viel kürzer als zwischen den Augen breit, am Ubergange zur Stirn dunkelbraun. Elytren schmal, hyalin, etwas gelblich getrübt; Nerven gelblich; Costalfeld schmal, mit etwa 4 Quernerven ; Apicalfeld nur an der Basis mit spärlichen Quernerven genetzt ; Apicallängsnerven bräunlich gekörnt, jedes Körnchen mit einem bräunlichen Härchen besetzt. Unterseite und Beine hellbräunlichgelb ; Bauch bräunlich ; Klauen dunkel. cf . Genitalplatten weisslich, am Innenrande in der Mitte flachbogig ausgerandet, an der oberen Ecke mit einem langen, bräunlich zugespitzten, wellenförmig eingekerbten Fortsatze.