Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 11. (Budapest 1913)

Spaeth, F.: H. Sauter Formosa-Ausbeute: Cassidinae

XL ANNALES MU SE I NATIONALIS HUNGARICL 1913. H. SAUTERS FORMOSA-AUSBEUTE: CASSIDIXAE. Bearbeitet von Dr. FRANZ SPAETH. Das Ungarische National-Museum erhielt von Herrn H. SAUTER unter anderem auch einige Cassiden aus Formosa, um deren Bearbei­tung ich ersucht wurde. Die Ausbeute enthielt folgende Arten, darunter eine neue Gattung : 1. Aspidomorpha indica BOH. — Kosempo. 2. Aspidomorpha furcata THBG. — Takao. Kosempo, Taihorinsho, Taihanroku. Taihorin, Mt. Hoozan. 3. Laccoptera Bohemani "WEISE (chinensis BOH. nec F.) — Takao, Kosempo, Fuhosho, Mt. Hoozan. 4. Thlaspida Formosae nov. spec. d" . : Breviter subtriangularis, convexa, nitida, laete flavescens, pectore nigro, abdomine rufo-testaceo, sternito quinto picescente, pro­sterno rufopiceo, antennis articulis 6 ultimis nigricantlbus, disco protho­racis saturatiore, elvtris circa gibbum piceis, vitta indistincta pone me­dium in maculas nonnullas effusa ramoque posticali nigro-piceis ; pro­thorax trarisversim-ellipticus, laevissimus, elytra basi prothorace dimidio latiora, ante medium latissima, humeris prominulis subacutis, disco leviter gibboso, profunde, subregulariter punctato-striato, interstitiis sub­reticulaum coiunctis; protecto lato, lsevi. 7*5x7 mm. Taihorinsho, Taihorin, Fuhosho. Gerundet, schwach verkehrt-triangulär, mit der grössten Breite vor der Mitte der Flügeldecken in der Querlinie des Höckers ; von hier sind die Flügeldecken nach vorne nur sehr wenig, nach hinten viel stärker verengt, hinten fast zugespitzt. Gewölbt, mit einem niedrigen, stumpfen Höcker, der nach vorne viel steiler als nach rückwärts, vorne fast gerade, hinten deutlicher gebuchtet abfällt. Gelb, die Brust schwarz, das Abdomen mit Ausnahme des pech­braunen letzten Sternites und das Prosternum rötlich, die Scheibe des Halsschildes bräunlichgelb, auf den Flügeldecken ist das Basaldreieck bis zur Höckerspitze jedoch mit Ausnahme der Nahtränder und der das Basaldreieck aussen begrenzenden, erhöhten Zwischenräume un­bestimmt pechschwarz ; ebendieselbe Färbung zeigen ein Fleck hinter der Schulterbeule am Rande des Seitendaches, eine grössere Makel hin­ter der Seitendachbrücke, eine Makel auf der Quermitte der Scheibe hinter der Längsmitte und zwei oder drei dahinterstehende ; alle

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