Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 10. (Budapest 1912)

Becker, T.: Chloropidae. Eine monographische Studie

CHLOROPID^E. 35 19. Chloropisca punctum n. sp. Thoraxrücken glänzend rotgelb mit 3—5 roten bis dunkelbrau­nen Streifen in allen Uebergängen ; Schildchen von derselben Färbung. Behaarung schwarz und sehr fein. Brustseiten rotgelb bis rostbraun mit nur einem deutlichen schwarzen Flecken auf den Mesopleuren. Kopf rot mit grossem glänzend rostbraunem, bis zu den Fühlern rei­chenden Scheiteldreieck ohne Punktierung und Furchung ; bei gut erhal­tenen Exemplaren sieht man aber an den Seitenkanten eine Reihe sehr feiner Härchen. Fühler rot; drittes Glied an der Vorderkante braun; Taster und oberer innerer Mundrand gelb bis rot ; Backen 1 1 2-mal so breit wie das dritte Fühlerglied. Hinterleib ziemlich matt schwarz­braun. Beine rotgelb. Hinterschienen mit einer deutlich braunen Binde auf der Mitte ; bei ausgefärbten Exemplaren sieht man eine etwas schwächere auch noch auf Mittel- und Vorderschienen ; Vordertarsen braun. Flügel farblos mit normalen Adern. 2 1 -2 mm. lang. Aus Texas, Austin (Coll. MELANDER). 11 Exemplare. Diplotoxa Lw. (1866). Ausser den von LOEW beschriebenen, in ALDRICH'S Katalog genann­ten (i Ai ten : alternata, confhiens, microcera, nigricans, pulchripes und versicolor Lw. sind noch zu nennen : Chlorops bilineatci, recurva und parva ADAMS, Kansas Univers. Sc. Bull. II 40, 41, 42. (1903), sowie Chlorops ylabricollis THOMS., Eugen. Ptesa (»04, 301. (1869.) und 3 neue Arten. Von paläarktischen Arten finden wir vor unsere bekannte D. messoria FALL, als eine etwas grössere heller gefärbte Variante. Die Arten lassen sich am besten nach der Form des dritten Fühlergliedes einordnen, wie LOEW dies auch schon in der Berl. Entom. Zeitsch. XVI. Cent. X. 98 nota (1872) angedeutet hat. Während unsere paläarktischen Arten alle nur ein fast kreisförmiges drittes Fühlerglied mit stumpfer Oberecke zeigen, giebt es hier ausser dieser Form auch Arten mit etwas verlängertem ovalen mit einer Oberecke versehenen dritten Füblergliede sowie solche mit fast linienförmig verlängertem, mehr viereckig abgestutzten Gliede. Die Fühlerborste ist bei fast allen Arten ebenso wie bei den paläarktischen, durch kurze Pubeszenz etwas verdickt und weiss mit gelber Wurzel ; es kommen aber auch Arten mit schwarzer Fühlerborste und Wurzel vor. Man sieht also, dass un­ser auf die paläarktischen Arten aufgestellter Gattungsbegriff hier eine wesentliche Erweiterung erfährt und erfahren muss ; es würde hier ganz falsch sein, verschiedene Untergattungen je nach Farbe der Fiihler­3*

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