Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 10. (Budapest 1912)

Jugovics, L.: Kristálytani tanulmányok magyar ásványokon

314 L. JL'GOVICS Wenn f{ 0221) zugegen ist, dann werden die Mittelkanten des Skalenoeders 1/(2131) durch das Prisma II Ordnung abgestumpft. (Fig. 8 und 9.) In der auf pag. 304—305 des ungarischen Textes mitgetheilten Tabelle sind die gemessenen und die berechneten Winkelwerthe, sowie die Zahl der untersuchten Krystalle (kr.) und der gemessenen Kanten (n.) zusammengestellt. II. CALCIT VOM RÓKAHEGY. Im Herbst 1911 sammelte ich in der Lehmgrube, welche sich bei der Gemeinde Üröm (Com. Pest) am Fusse des Rókahegy befindet, schöne G} Tps- und Calcitkrystalle. Dieselben sitzen auf Sandsteintrüm­mern, die im Thon eingebettet sind. Hinsichtlich ihrer Entstehungszeit sind die Gypsablagerungen die jüngeren, denn ihre Krystalle sind auf dem Calcit aufgewachsen. Diese Gypskrystalle sind oft bis 1 cm. gross. Die meisten sind farblos, doch findet man auch schmutziggelbe, welche stark zerfressen sind. Die Krystalle bilden folgende Combinationen : m =110; fr = 010; 1 = 111. Neben oder unter den Gypskrystallen sitzen die Calcitkrystalle, welche einen tafelförmigen Habitus zeigen. Sie sind 3—8 mm. gross, gewöhnlich farblos, aber nicht durchsichtig. An den zur Untersuchung benützten sieben Krystallen konnte ich folgende fünf Formen feststellen : e = 01Ï2 =| — Va/i f = Olli =- —R <P= 05o4 = 5UR .1/= 4041 = 4 R V - 2131 = R3 Die vorherrschende Form ist das negative Rhomboedar e = 01Ï2. Die Flächen desselben sind stark gestreift und zwar verlaufen die Streifen parallel zu den Kanten des Grundrhomboeders. öfters bilden diese Streifen noch tiefe Furchen. In derselben Zone ist noch das negative Rhomboeder s = Olli und 0 = 0554, als dünne Leiste vorhanden. Selten gelangen beide an ein und demselben Krystalle zur Ausbildung, gewöhnlich ist eines aus­gebildet und auch dieses schlecht. In Bezug auf die Grösse der Bhomboederfiächen sind die Flächen des .17= 4041 Bhomboeders stärker ausgebildet, als jene von c = 01l2. Die kleinsten, jedoch vollständigsten Flächen befinden sich am Skalenoeder v = 2131.

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