Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 10. (Budapest 1912)

Jugovics, L.: Kristálytani tanulmányok magyar ásványokon

312 L. JU GO VIC S Typus I. (Tai m. Fig. 2.) Die Krystalle dieses Typus sind von gedrungener Form, dicht nebeneinander gewachsen, nur an einem Ende entwickelt ; sie erreichen eine Höhe von 3—4 mm. und sind wasserklar. Sie zeigen folgende Combinationen : a = 1120 = ocP2 e = 01Ï2 = — 1 >.R f = 0221 = —2 R a = 4483 = 8/3-P2 Dominierend ist das Prisma H. Ordnung, obwohl seine Flächen wellig und oft zersetzt sind. Das Rhomboeder e(0lï2)ist gut ausgebildet und die Riefen laufen parallel den Kanten des Grundrhomboeders. Die Flächen /'(0221), a (4483) sind uneben und dunkel. Typus II. (Tai. III. Fig. 4 und 5.) Das ist die bemerkenswertheste Combination von diesem Fundorte. Die Krystalle sind nur an einem Ende ausgebildet. Sie erreichen eine Grösse von 5—10 mm. und haben matte Flächen. Ich bestimmte folgende Formen : a — 1120 = coP2 r = 10Ï1 = R e = 0112 = Vs R f = 0221 = — ~2R n - 1123 = 3/iP 2 « = 4483 = 8/3P2 v = 2131 = R3 E- 4156 = */:R 3/>. Diese Formen bilden zweierlei Combinationen ; die eine ist charak­terisiert durch das Prisma, welches bei der anderen Combination fehlt, aber es erscheint hier das negative Rhomboeder /'(0221) und die Pyra­mide a (4483) als dünner Streifen. Dominierende Form gibt es hier keine, denn r(10TÏ), e(0lï2) und t'(2131) sind bei allen gleichmässig ausgebildet, höchstens kann man das Grundrhomboeder, als solche an­sehen, denn der ganze Krystall trägt diesen Habitus. In der [r e] Zone sind die Krystalle stark gerieft und zeigen eine ganze Reihe von Reflexen. Ich benützte die stärksten, deren Werthe er-

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