Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 10. (Budapest 1912)
Kertész, K.: H. Sauter's Formosa-Ausbeute. Dorylaidae (Diptera)
DORYLAIDAE. 2S7 und das Hypopygium metallischschwarz mit grünlichem Schimmer, dicht braun bereift. Hypopygium unsymmetrisch, in der Mitte durch eine Furche in zwei Teile geteilt; die linke Hälfte schräg abgestutzt, die rechte fast kugelrund, hinten mit einer breit elliptischen Vertiefung. Bauchseite gelb, die Sternite an den Seiten schwarz ; der fünfte Sternit konvex, mit einem kleinen Schopf gelber Haare. Die drei ersten Binge an den Seiten mit längeren gelben Haaren und ähnlichen kürzeren an der Bückenseite. Der letzte Bing und das Hypopygium mit feinen starren Härchen. Hüften und Beine gelb, nur das letzte Tarsenglied gebräunt ; Schenkel nackt, Schienen mit winzig kleinen Borstenhärchen mit Ausnahme der Innenseite ; Tarsen von den schwarzen Borstenhärchen dunkler erscheinend. Krallen und Haftläppchen stark entwickelt, gelb ; die Krallen an der Spitze schwarz. Flügel lang und schmal, etwas ins gelbliche spielend ; Bandmal hellbraun. Der dritte Randaderabschnitt viel länger als der vierte (80: 35). Kleine Querader im ersten Drittel der Diskoidalzelle (50: 130), gegenüber der Mündung der Mediastinalader. Zweite Längsader auch an der Spitze gerade ; letzter Abschnitt der vierten Längsader fast bajonettförmig gebogen ; das obere Ende der hinteren Querader liegt w Teit vor der Ausmiindung der zweiten Längsader, sogar etwas vor der Ausmiindung der ersten. Schwinger gelb. Länge : 67 mm. ; Flügellänge : 8"4 mm. Ein Männchen von Kosempo (29. III. 1908). Die Art ist wegen ihres gelben Hinterleibes so charakteristisch, dass sie mit keiner anderen aus der orientalischen Region verwechselt werden kann. In der äthiopischen Region linden wir einen überwiegend gelben Hinterleib z. B. bei D. abdominalis Lw. Dorylas fraternus n. sp. cf. Die Art ist mir 1). xanthocnemis PERK. ausserordentlich nahe verwandt, doch sind in der, leider sehr kurzen Beschreibung einige Punkte, besonders bezüglich der Flügeladerung, die mich dazu zwingen, die Art als neu zu beschreiben. Scheiteldreieck schwarz. Stirndreieck schwarz, in gewisser Bichtung grauweiss schimmernd, über den Fühlern mit einer kleinen runden Erhebung : I ntergesicht schwarz, mit seidenweiss schimmerndem Tomente bedeckt. Augenhinterrand oben gelblichgrau, auf den Seiten und unten silberweiss schillernd. Die beiden Basalglieder der Fühler schwarzbraun, das zweite oben und unten mit 1 bis 2 Borstenhaaren. Drittes Glied gelb, nach unten zu stark verschmälert, aber ohne eigentliche Annales Musei Nationalis Hungarici X.