Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 10. (Budapest 1912)
Petri, K.: Ein neuer Lixus aus Turkestan und Bemerkungen zu meiner Bestimmungstabelle des Genus Lixus Fabr.
NEUER LIXUS AUS TURKESTAN. 279 Unter die Synonymen des L. mycigri OLIV, ist auch aufzunehmen L labronicus LOPEZ (Cleonus) BAUDI, Natural. Sicil. XII. 155. L. brevipes BRIS., von dem in meiner Sammlung auch je ein Exemplar aus der Dobrudscha (MERKL) und aus Karlstadt in Croatien. steckt, ist von L. difficilis C AP . auch verschieden durch konstant geringere Grösse, etwas dünneren, mehr cylindrischen Rüssel und seinen auf die Basis beschränkten Rüsselkiel. Ich sah auch ein aus Spanien stammendes, delioriertes Exemplar, dessen Flügeldecken an der Spitze zusammen abgerundet waren, während die Gegend um das Schildchen tiefer eingedrückt erschien. L. cinerascens BOH. gehört als Varietät nicht zu L. aciculciiis GERM., sondern zu L. elegantulus BOH., von dem er sich durch etwas bedeutendere Grösse, deutlich isoliert punktierten Halsschild und deutliche, aus weisslichen Haaren gebildete Seitenbinde auf demselben unterscheidet; bei L. elegantulus ist diese Lateralbinde nicht scharf abgegrenzt. Da Lixus coarctatus KLUG, aus Madagaskar in das neue Genus Hypolixus m. gehört, kann der Name Lixus coarctatus Luc. beibehalten und der von GEMMINGER et HAROLD (Calai. Col. VIII. 1871) für diese Art vorgeschlagene Namen. L. contractus , fallen gelassen werden. Nach der Beschreibung ist L. Chcauneri WOLLAST. aus Madeira (Ins. Mader. 1851. 350) ein Lixus junci BOH. Im Catalogus Col. Eur. 1903 ist der Name L. lateralis BRIS., für welchen ich den Namen L. Laufferi vorgeschlagen habe (Wiener Ent. Zeit. 1905. p. 109) beibehalten worden, trotzdem derselbe von PANZER bereits an eine andere Art vergeben worden ist. Der BRisouT'sche Namen hat daher dem neuen Namen L. Laufferi Platz zu geben. Der dem L. Jlavescens BOH. sehr ähnliche L. rubicundus ZOUBK. ist durch Versehen in meiner Bestimmungstabelle ausgeblieben. Der letztere ist eine gute Art und unterscheidet sich von ersterem auch durch die gleichmässige Behaarung und die deutliche aber nach innen nicht scharf begrenzte Marginalbinde. Lixus jlavescens ist fleckig behaart und besitzt keine Marginalbinde. Mit /,. vilis Rossi ist nach der Beschreibung unverkennbar identisch der aus Spanien beschriebene L. cinnabarinus WALTL (Reise Span, ed. II. 80). Nach FAUST (Stett. Ent. Zeit. 1890, 51. Jahrg. 111) unterliegt es keinem Zweifel, daß L. Karelini BOH. und L. denudatus ZOUBK. mit L. vibex PALL. identisch sind. Aus Spanien (Aranjuez und Umgebung von Madrid) stecken in meiner Sammlung drei Lùî<s-Exemplare, die ich als fraglich zu L. ca-