Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 10. (Budapest 1912)
Becker, T.: Chloropidae. Eine monographische Studie
1-22 TH. BECKER — Hellere, gelb und schwarz - selten schwarz selten gelb und rot gefärbte Arten mit abgerundetem Kopf; drittes Fühlerglied fast kreisförmig, selten etwas abweichend. Taster gelb, selten schwarz. _ Chlorops MEIG. S. str. 11. Drittes Fühlerglied 1 Va — 2 1 2-mal so lang wie breit, mit etwas dicker, weisser, an der Wurzel gelber Fühlerborste. .. .„ _ . 12. 12. Scheiteldreieck glänzend, so lang wie die etwas verlängerte Stirn, mit gewölbter Oberfläche, meist trapezförmig. Ectccephala MACQ. Scheiteldreieck von der gewöhnlichen kurz dreieckigen Form wie bei der Gattung Chlorops MEIG. s. str. . _ Parectecephala BECK. — Scheiteldreieck so lang wie die etwas verlängerte Stirn, schmal, eckig, aus der Stirnfläche heraustretend, stark punktiert und gefurcht. Leptotrigonum n. g. Meromyza MEIG. (1830.) Die einzige Art unserer Kegion, die ich in SCHNUSE'S Sammlung fand, stammt aus Chile ; sie hat ein von den paläarktischen und nearktischen Arten etwas abweichendes Gepräge insofern, als das dritte Fühlerglied etwas länger wird und eine weisse Borste trägt, im Uebrigen ist alles gleich. Diese Form macht eine Divergenz zur Gattung Ectccephala in ihrer Fühlerform ; da die Gattungsmerkmale für Meromyza aber in erster Linie in der Verdickung der Hinterschenkel, in der grossen Annäherung ihrer Querader und in der Aufbiegung der zweiten und dritten Längsadern liegen, Eigenschaften, welche wir hier ebenfalls finden, so kann diese Art trotz ihrer etwas abweichenden Fühlerform sehr wohl in der Gattung bleiben. 1, Meromyza albiseta n. sp. Grundfarbe des Körpers gelb mit drei mattschwarzen Längsstreifen, von denen der mittlere mitunter etwas weniger bestäubt und daher etwas dunkler erscheint und über das Schildchen läuft. Brustseiten glänzend gelb mit grossem schwarzen Fleck auf den Sternopleuren, aber so, dass der obere Band derselben gelb bleibt und mit kleineren Flecken auf den Meso-, Ptero- und Hypopleuren. — Kopf gelb. Stirn fast doppelt so breit wie ein Auge mit einem matt gelbbraunen bis schwarzen Scheiteldreieck, das an der Basis ungefähr 2/s der Scheitelbreite einnimmt und in 2 3 der Stirnlänge endigt ; es ist länger als breit, an den Seiten durch eine erhabene Leiste abgegrenzt und hat in der Spitze einen glänzend schwarzen Punkt, der das Ende einer kleinen Mittelleiste bildet; dies Dreieck steht in Verbindung mit einer schwarzen vertikalen Binde des Hinterkopfes, auf der oben am Scheitel zwei graue Flecken in der Breite des Scheiteldreiecks sichtbar werden ; die Stirn steht etwas vor, das Untergesicht geht daher fast im halben rechten Winkel zurück ; die Augen liegen etwas horizontal ; die Wangenlinie tritt im Profil kaum