Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)

Becker, T.: Chloropidae. Eine Monographische Studie. III. Teil. Die indo-australische Region

CHLOROPID-ÍE. 95 stäubung etwas grau und dicht kurz weiss behaart. Scheiteldreieck klein, etwas über die Stirnmitte reichend, mattbraun. Untergesicht gelb, etwas ausgehöhlt, Mundrand vortretend. Taster, Backen und Fühler hellgelb, drittes Glied mit feiner pubescenter Borste. Augen dicht weiss behaart : Rüssel mit etwas verlängerten Saugflächen. Schwinger gelbbraun ; Hinter­leib desgleichen, weiss behaart, sehr kurz, kürzer als das Schildchen. Beine rostgelb, alle Schienen die hintersten am deutlichsten — auf der Mitte mit schwarzbrauner Binde oder Fleck. Flügel zart blassbräun­lich ; Längsadern gerade ; dritte und vierte Längsadern parallel. Quer­adern von einander ebenso weit entfernt, wie der letzte Abschnitt der fünften Längsader lang. Körperlänge ohne Flügel 37-2, mit Flügeln 5 mm. Breite des Thorax 2 mm. 1 Exemplar aus N.-Guinea: Friedrich-Wilhelmshafen ( BÍRÓ ), Ungar. Nat. Museum. Epicelyphus nov. gen. Wenn ich den Namen dieser Gattung' der bekannten Dipteren­gattung Celyphus nachgebildet habe, so glaube ich, wird man nach Kenntnisnahme dieser eigenthümlichen Fliege die Berechtigung hierzu ohne Weiteres anerkennen. Diese Gattung gehört mit Meroscinis und Dactylothyrea zu derselben Gruppe, von der ich schon bei Meroscinis geredet. Das Schildchen ist ausserordentlich gross, länger als der Thorax und fast eben so breit ; die Seitenränder sind sägezahnartig mit kurz beborsteten Höckern besetzt. Auf dem Thoraxrücken sieht man nur je eine Supraalarborste. Die Flügel sind deutlich behaart : auch alle übrigen Eigenschaften theilt diese Gattung mit Meroscinis. Bemerkenswerth mag nur noch erscheinen die auffallend tiefe Stellung des Hinterleibes, die durch das grosse Pronotum hergestellt wird und die hier mehr als bei den verwandten Gattungen auffällt. 76. Epicelyphus principalis n. sp. Taf. II, Fig. 11-, 15. Thorax und Schildchen glänzend schwarz, stark punktiert und genarbt. Behaarung fahlbraun bis schwarz. Notopleural- und Dorso­centralborsten fehlend. Das grosse Schildchen ist nicht ganz so breit wie der Thorax, aber etwas länger, länglich oval, blattförmig, dünne, stark gewölbt und stark genarbt, an jeder Seite mit 8—9 höckerartigen Auswüchsen in regelmässigen Zwischenräumen sägezahnartig versehen auf deren Spitze kurze nach hinten gerichtete Börstchen von gleicher Länge stehen : die Unterseite des langen Schildchens ist gleichmässig mattschwarz. Brustseiten glänzend. — Kopf breit, schwarz, etwas flach mit grossen nackten Augen. Stirn mattschwarz, so breit wie ein Auge mit glänzend schwarzem ganz glatten Scheiteldreieck, das an der

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