Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)
Becker, T.: Chloropidae. Eine Monographische Studie. III. Teil. Die indo-australische Region
CHLOROPID-ÍE. 85 raxriicken gestreift, mit feinen hellen kurzen weichen Haaren. Hinterleih und Beine gewöhnlich. Flügel breit; erste Längsader lang, bis zur Flügelmitte reichend ; kleine Querader der Mündung der ersten Längsader gegenüber ; Queradern nicht besonders genähert. 63. Euryparia rara n. sp. Taf. I, Fig. 8. Thorax von schmutzig rostgelber Grundfarbe, auf dem Bücken mit drei deutlichen schwarzen, etwas glänzenden Längsstreifen und zwei ebensolchen Seitenstrichen, mit feiner weisser Behaarung ohne Borsten ; auch am Schildchen sieht man keine Endborsten. Brustseiten matt schwarzbraun, Schwinger weiss. — Kopf mit fast kreisrunden Augen. Hinterkopf und Stirn mattbraun ; letztere am Scheitel doppelt so breit wie ein Auge, an den Fühlern aber nicht breiter als ein Auge. Scheiteldreieck gleichseitig, kaum über die Stirnmitte hinausreichend, nur wenig dunkler als die Stirn und nur an der Spitze glänzend. Fühler schwarz, länger als das lange Untergesicht ; drittes Glied sehr breit, an der Spitze fast noch breiter, beuteiförmig und reichlich doppelt so lang wie breit; Borste im ersten Brittel der Oberseite, sehr fein und weiss, nur an der Wurzel dunkler. Untergesicht im Ganzen senkrecht, aber etwas konkav, gelblich weiss ; Backen fast so breit wie ein Auge hoch. Taster und oberer innerer Mundrand schwarzbraun. Hinterleib pechbraun, etwas glänzend, mit zarten weissen Haaren. Beine schwarzbraun, Kniee und äusserste Schienenwurzeln undeutlich rostgelb mit zarten weissen Härchen dicht bedeckt, wie mit Puder hellgrau bestäubt. Flügel, wie oben angegeben, geädert mit dicken schwarzen Adern, bräunlich getrübt, auf der Flügelmitte und in der Nähe der Randader etwas stärker gebräunt. lVi mm. lang. 1 P]xemplar von Formosa : Tainan. Februar ( SAUTER ), Ungar. Nat. Museum. Bestimmung s tab eile für die Gattung en der Gruppe der Oscinellinae. 1. Schildchen meist von besonderer Grösse und Form, mit End- und Seitenborsten, die auf kurzen bis langen Warzenhöckem stehen. Drittes Fühlerglied etwas oval mit dorsaler Borste 2. Schildchen nicht besonders gross, ohne Warzenhöcker. Fühler von verschiedener Form und Grösse 6. 2. Schildchen sehr breit und lang, länger als der Thorax und fast ebenso breit, an den Seitenrändern mit einer sägezahnartigen Anordnung von Borstenhöckern. Fühlerborste zart, deutlich pubescent. Epicelyphus n. g. — Schildchen kurz und verlängert mit 2—1 langen fingerartig vorgestreckten Warzenhöckern mit Borsten. ___________ 3.