Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)

Becker, T.: Chloropidae. Eine Monographische Studie. III. Teil. Die indo-australische Region

CHLOROPID-ÍE. 77 von ihr ausgehende Längslinie am Seitenrande des Rückens gelbgrau ; eine zweite solche horizontale matt gelbgraue Querbinde liegt etwas unter der ersten und geht am oberen Rande der Sternopleuren entlang ; zwischen beiden sind Meso- und Pteropleuren und unter ihnen die Sternopleuren dunkler gefärbt (schwarz mit grauer Bestäubung). Schwin­ger weissgelb. — Kopf schmutzig weissgelb, am Untergesicht weiss, auf der Stirn graubraun bereift. Stirn 1 1 '2-mal so breit wie ein Auge ; Scheiteldreieck matt schokoladenbraun ; das eigentliche Dreieck ist nur klein, es ist aber an den Seitenrändern durch 2—3 linienartige Furchen, die durch Leisten von einander getrennt sind, eingefasst, so dass dies ganze Gebilde an der Basis ungefähr die ganze Stirnbreite ausfüllt, aber nicht ganz bis zu den Fühlern reicht. Fühler schwarz ; das dritte Glied etwas länger als breit mit stumpfer Oberecke; Borste weiss, an der Wurzel gelb. Taster bräunlich, an der Spitze verdunkelt, oberer innerer Mundrand schwarz. Hinterkopf gelb, auf der Mitte breit ver­dunkelt. — Hinterleib matt braunschwarz mit breiten grauen Seiten­streifen und feinen gelben Hinterrandsäumen. Beine pechbraun bis schwarz ; Kniee und Schienenwurzeln rostgelb. Flügel schwach graulich mit dunklen Adern ; dritte Längsader grade, an der Spitze etwas auf­gebogen ; dritte und vierte divergierend ; zweiter und dritter Randader­abschnitt annähernd gleich lang. 3 1 2 mm. lang. 4 Exemplare aus Ceylon : Pattipola, 2000 m. hoch ( BIRÓ ), Ungar. Nat. Museum. 54. Anthracophaga albovariegata THOMS. [Eurhùia]. Taf. I, Fig. 9. Thorax matt violettgrau bestäubt mit zwei vorne paarweise ver­bundenen braunen Längsstreifen auf dem Rücken, die vor dem Schild­chen zu einer braunen Fläche zusammenfliessen ; vorne am Halse be­ginnt in der Mitte ein grosses breites braunschwarzes Dreieck, das sich schnell zu einer Mittellinie zuspitzt, übrigens bald hinter den Schulter­beulen endigt ; ferner noch zwei braune Seitenstreifen. Das grosse Schildchen ist nicht eigentlich abgeflacht, matt weissgelb mit kurzen schwarzen Haaren und Borsten. Schulterbeule und ein grösserer Fleck dahinter schmutzigweiss oder grau. Das Dreieck zwischen der Quernaht und der Flügelwurzel am Seitenrande des Rückens ist aber satt roth­braun. Brustseiten schmutzig w reissgrau. Das Prothoraxstigma ist gross und glänzend braun ; Meso- und Sternopleuren sind undeutlich schwarz gefleckt. Schwinger elfenbeinweiss. — Kopf schmutzig weissgelb ; Stirn mehr gelbgrau, 1 1 2-mal so breit wie ein Auge ; das Scheiteldreieck schokoladenbraun mit Seitenfurchen fast ebenso wie bei der vorigen Art ; Hinterkopf auf der Mitte breit verdunkelt. Fühler rostbraun ; drittes Glied fast ganz schwarz, etwas verlängert wie bei der vorigen Art mit

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