Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)

Lundström, C.: Neue oder wenig bekannte europäische Mycetophiliden

416 CARL LU NDSTRÖIL Long, corporis : 3*5 mm. Hungaria : Budapest, 1 D 1, 7. V. 1899, leg. KERTÉSZ. (Mus. Hung.) Fühler länger als Kopf und Mittelleib zusammen, braun, gegen die Spitze zu schwarzbraun ; das zweite Wurzelglied und das erste Geisselglied an der Basis gelb. Taster braungelb. Untergesicht, Stirn und Scheitel schwarzbraun, letztere graubehaart, grauschimmernd. Bückenschild schwarzbraun mit einem ziemlich breiten, gelben Seitensaume von dem vorderen bis zum hinteren Bande des Bücken­schildes. Schildchen braun. Brustseiten und Hinterrücken schwarzbraun. Schwinger weißgelb. Hinterleib schwarzbraun, gelb behaart, Hvpopygium gelb. Beine gelb, die Schienen verdunkelt, die Tarsen schwarzbraun. An den Vorderbeinen die Schienen länger als die Metatarsen (21—17). Die hintersten Beine sind beim Exemplare verloren gegangen. Flügel blass graulich mit schwarzbraunen Adern, schwarzbraunem Zentraltleck und schwarzbrauner Binde vor der Spitze. Die Basis der Untergabel fast gerade unter der Basis der Spitzengabel. Analader weit vor der Basis der Untergabel abgebrochen. Axillarader fein. Der Zentral­tleck füllt die Basis der ersten und der zweiten Hinterrandzelle, die Spitze der vorderen Basalzelle und die Basis der Unterrandzelle. Die Präapikalbinde nimmt ihren Anfang ein wenig vor der Spitze der ersten Längsader, füllt die Spitze der Unterrandzelle und erstreckt sich, etwa von der Mitte der ersten Hinterrandzelle blass werdend, bis in die vierte Hinterrandzelle. Das präparierte Hypopygium Taf. XV. Fig. 1, 2, 3. Die Unter­zange ist gefaltet und überhaupt von einer ungewöhnlichen Form. Die Oberzange ist klein. 32. Mycetophila morosa WIKK. Die Stacheln an der Aussenseite der hintersten Schienen sind bei diesem Exemplare in drei Beiben geordnet und es stimmt auch im übrigen mit WIKKERTZ'S Beschreibung von M. morosa völlig überein. Das präparierte Hypopygium stellt Fig. 4 und 5 auf Taf. XV dar. Ungarn: Brusanje, 1 d", 14. VII., leg. B ÍRÓ . (Mus. Hung.) 33. Mycetophila cingulum MEIG. Zur besseren Kenntnis dieser Art gebe ich die Abbildung des männlichen Hypopygiums auf Taf. XV. Fig. 11 und 12. Die Exemplare wurden von Herrn Dr. K ERTÉSZ in Ungarn (Gyón) erbeutet. 34. Mycetophila spectabilis WINK. Diese seltene Art kommt auch in Ungarn vor. Das Hypopygium des Männchens von unten zeigt Fig. 13 auf Taf. XV, während die lose Oberzange Fig. 14 darstellt.

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