Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)

Lundström, C.: Neue oder wenig bekannte europäische Mycetophiliden

EUROPÄISCHE MYCETOPHILIDEN. 413 fuscis ; alis flavescenlibus, subhyalinis, macula centrali dilute lutea urnbraque ad apicem venae tertia obsoletissima. Exsiccata. Long, corporis : 3 mm. Hungaria: Jasenak, 1 d, 30. Y. 1905, Mehádia, 1 d, 5. YI. 1904, leg. K ERTÉSZ ; Austria: Bekawinkl, 1 CF, 3. IX. 1887, leg. POKORNY. (Mus. Hung.) Fühler ein und einhalbmal so lang wie Kopf und Mittelleib zu­sammen, gelb, gegen die Spitze zu braun bis schwarzbraun. Taster und I ntergesicht gelb. Stirn und Scheitel dunkel braungelb, graubehaart. Rückenschild gelb, nicht glänzend, mit drei ganz zusammen­geflossenen schwarzbraunen oder schwarzgrauen Längsstriemen. Die Be­haarung des Bückenschildes ist relativ lang, gelbgrau. Brustseiten braun­gell) bis schwarzbraun, Prothorax jedoch gelb. Schildchen und Hinter­rücken schwarzbraun. Schwinger weißgelb. Hinterleib schwarzbraun, fast schwarz, etwas glänzend. Hypopy­gium schwarzbraun, sehr gross, etwas länger als der letzte Hinterleibs­ring und ebenso breit wie dieser. Die oberen Lamellen breit, etwas länger als das Hypopygium. Beine, auch die Tarsen, gelb. Die hintersten Schenkel an der Spitze braun. An den Vorderbeinen die Schienen länger als die Meta­tarsen (18 —14). Die Stacheln an den hintersten Schienen in zwei Beihen. Flügel gelblich mit braungelben Adern, einem blassen braungelben Zentrallleck und einem sehr undeutlichen Schatten an der Spitze der dritten Liingsader. Der Zentralfleck liegt in der Basis der ersten und der zweiten Hinterrandzelle und zu beiden Seiten des Anfangs der dritten Längsader. Die Basis der Untergabel deutlich jenseits der Basis der I ntergabel. Die Zinken der Untergabel gegen den Flügelrand kon­vergierend. Die Analader vor der Basis der Untergabel verschwindend. Axillarader fein, weit vor dem Flügelrande verschwindend. Das präparierte Hypopygium Taf. XIV. Fig. 7—8. Die oberen Lamellen sind sehr gross und reichen mit ihren Spitzen etwas über den Hinterrand der lamina basalis. Die l'nterzange hat eine sehr unge­wöhnliche Form. Sie ist dolchförmig, am inneren Bande mit sechs lan­gen, platten Stacheln. Die oberen Lamellen des dürren Hypopygiums sind auch bei dieser Art länger als das Hypopygium. Sie sind wohl nicht «doppelt so lang wie das Hypopygium», wie STROBL bei M. Tiefii schreibt, sondern nur etwas länger als dieses, aber die Körperfarbe, das Geäder und die Flecke der Flügel stimmen mit der Beschreibung der M. Tiefii viel besser bei M. lamellata als bei M. longelamellata überein. Ich meine darum, dass die M. lamellata , alles zusammengenommen, ebenso gut wie

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