Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)

Lundström, C.: Neue oder wenig bekannte europäische Mycetophiliden

EUROPÄISCHE MYCETOPHILIDEN. 4U9 setzen. Brustseiten entweder gelb mit grossen braunen Flecken oder ganz braun. Schildchen und Hinterrücken schwarzbraun. Schwinger gelb oder rostgelb. Hinterleib braun mit gelben, dreieckigen Seitenflecken am Hinter­rande des zweiten, dritten und vierten Binges. Beine gelb, Tarsen braun. An der Basis des hintersten Schenkels auf der unteren Seite ein brauner Fleck. An den Vorderbeinen die Schienen und Metatarsen gleich lang (34—34). Flügel schwach braungelb tingiert mit schwarzbraunen Adern. Die Basis der unteren Zinke der Untergabel undeutlich braungesäumt. Die Mediastinalader kurz, in die erste Längsader mündend. Die Wurzel der dritten Längsader vor der Mitte der ersten Längsader {38—48). Die dritte Längsader gebogen, unweit der Flügelspitze mit der Bandader zusammentreffend. Der Stiel der Spitzengabel halb so lang wie die kleine Querader. Die Basis der Untergabel mässig weit jenseits der Basis der Obergabel. Analader weit vor der Basis der Untergabel abgebrochen. Axillarader etwa so lang wie die Analader. Das präparierte Hypopygium Taf. XIII. Fig. 13—14. Anstatt des bei vielen Arten der Gattung vorkommenden starren Anhanges auf der unteren Seite der lamina basalis hat diese Art eine ziemlich breite, behaarte Lamelle, welche am hinteren (Fig. oberen) Rande mit einem nach hinten zu konkaven, schwarzbraunen Nagel versehen ist. Das Weibchen gleicht im übrigen der helleren Form des Männ­chens, die gelben Seitenflecke des Hinterleibes sind aber sehr un­deutlich. Die «Lamellen» der präparierten Legeröhre (Taf. XIH. Fig. 15) sind sehr lang ; eine Trennung in pars anterior und pars posterior (DZIEPZ.) ist nicht sichtlich. 24. Exechia maculipennis STANK. Von dieser interessanten Art liegen mir Exemplare aus Ungarn (Gyón) vor. Die sehr charakteristische Legeröhre des Weibchens zeigt Fig. 17 auf Taf. XV. 25. Mycetophila formosa n. sp. tf . J . Flava; thoracis dorso flavo, opaco vittis 3 fuscis; abdomine nigrofusco , incisuns ventreque antice flavis; alis dilute ßavescentibus, manda centrali ad marginem anteriore m continuata fasciaque ante­apicali abbreviata ad costam dilatata fuscis. Exsiccata. Long, corporis : 5 mm. Hungaria : Jasenak, 1 d" , 1 $ , 30. V. 1905, leg. K ERTÉSZ. (MUS. Hung.) Fühler länger als Kopf und Mittelleib zusammen, braun, die Wurzelglieder und die ersten Geisseiglieder gelb. Taster gelb. Unter-

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