Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)
Méhely, L.: Systematisch-phylogenetische Studien an Viperiden
STUDIEN AN VIPERIDEN. 22 7 kleinen Schildchen umgürtet 1 und von dem unter demselben befindlichen vierten Supralabiale meist durch zwei, seltener drei, in einer Reihe liegende Schildchen getrennt. 2 Das oberste Prneoculare ist verlängert und stosst sehr häufig mit dem Nasale zusammen. 3 Nasale gross, obwohl gewöhnlich kürzer, stets beträchtlich höhe r als der verticale Augendurchmesser ; am Ober- und Hinterrand gewöhnlich eingekerbt. Das Nasenloch (eine hufeisenförmige Spalte) befindet sich im unteren Theil des Nasalschildes. Temporalschilder ungekielt. Supralabialia 7—9 (gewöhnlich 8), von denen das unter dem Auge befindliche vierte das grösste ist ; das fünfte aber, welches zum Theil ebenfalls unter dem Auge liegt, kann ebenso gross sein; das letzte ist meist auffallend grösser als das vorletzte. 4 Sublabialia 8—11, gewöhnlich 9—10. An das Inframaxillare schliessen bald vier, bald nur drei Sublabialia an; 5 im letzteren Fall wird das vierte Sublabiale durch ein inter cala res Schildchen ferngehalten (Taf. III, Fig. 1 und 2), was bei V. ma crops äusserst selten vorkommt; höchst ausnahmsweise stossen fünf Sublabialia an das Inframaxillare an. Kehlschuppen gewöhnlich vier bis fünf Paare." Die Schuppen des Rumpfes fast ausnahmslos in 19 Längsreihen.' kräftig gekielt, die unterste Reihe vollkommen glatt, die anschliessende aber stets deutlich gekielt. Ventralschilder bei den tf 120—135. bei den J 125—141; Anale ungetheilt : Subcaudalia bei den d" 30—37, bei den Ç 20—28. Schädel. Ohne hier auf die Einzelheiten des Schädelbaues näher einzugehen, möchte ich nur diejenigen Eigenthiimlichkeiten des Schädels von Vipera Ursinii hervorheben, die sich gegenüber denen von V. macrops 1 Es sind vorhanden: 7 Schildchen 2-mal ( 3*4%), 8 . 27 . (46-5%), 9 . 27 . (46-5%), 10 . 1 . ( 1-7%), 11 « 1 • ( 1'7%). 2 In 42 Füllen zwei, in 15 Fällen drei Schildchen. 3 Von 58 Fällen 29-mal. * Von 58 Fällen 21 -mal kleiner. 5 Von 58 Fällen 26-mal vier, 30-mal drei und 2-mal fünf. Von 58 Fällen nur 3-mal drei und 3-mal sechs Kehlschuppen. " BOÜLKNGER fand unter 40 Laxenburger Exemplaren dreimal 21 und einmal 20 (Proc. Zool. Soc., 1893. p 597), bei weiteren 11 Exemplaren einmal 21 und einmal 20 Schuppenreihen iZool. Anz., 1894, p. 65). 13*