Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)
Becker, T.: Chloropidae. Eine Monographische Studie. III. Teil. Die indo-australische Region
9 -2 TH. BECKER Hinterleib rostroih ; Metanotum glänzend schwarz. Beine rostgelb, Vordertarsen braun ; Hinterschenkel nicht geschwollen ; Hintersc-hienendorn nur von massiger Länge, ein Stück vor der Schienenspitze einsetzend und dieselbe nur wenig überragend. Flügel wasserklar. 1 3 Í mm. lang. 1 Exemplar von Formosa : Koshun, August ( SAUTER ), Ungar. Nat. Museum. 95. Hippelates citreiformis n. sp. Taf. I, Fig. 16, 22. Gehört in die nächste Nähe der veränderlichen Art nigricornis THOMS., weicht aber ab durch die modifizierte Form des dritten Fühlergliedes und die etwas verdickte, sowie auch durch dichtere Behaarung weit dicker erscheinende Fühlerborste, die auch etwas kürzer ist. Thorax rothgelb, glänzend, mitunter mit zwei braunen Längsstreifen. Schildchen lang. Brustseiten ungefleckt. Kopf ganz gelb; drittes Fühlerglied roth ; die kurze dicht behaarte dicke schwarze Borste ist nicht rückenständig, sondern sitzt auf einer etwas vorgezogenen Spitze des dritten Fühlergliedes, das so die Form einer Zitrone angenommen hat. Beine gelb mit geschwollenen Hinterschenkeln und dem langen Enddorn der Hinterschienen an deren Spitze wie bei H. nigricornis THOMS. 16 Exemplare von Formosa: Tainan ( SAUTER ), Ungar. Nat. Museum. Anmerkung. Falls nur die Fühlerform oder nur die Fühlerborstenform eine andere wäre als bei der Stammform «nigricornis », würde ich diese Thiere unbedingt nur als Variante auffassen ; da hier aber zwei Merkmale gleichzeitig abweichen, glaube ich, dass man verpflichtet ist diese Thiere als eine besondere Art anzusehen. Anmerkung. Ich gehe nicht so weit wie COQUILLET, der auf eine amerikanische Hippelates-Art mit verdickter Fühlerborste die Gattung Ceralobarys errichtete. Nach meinen bei den paläarktischen, namentlich aber bei den hier vorliegenden indo-australischen Arten gesammelten Erfahrungen ist die Dicke der Fühlerborste innerhalb einer Gattung recht schwankend ; man kann dieselbe als Artmerkmal sehr wohl betrachten, als Gattungsmerkmal allein reicht sie jedoch nicht aus. 96. Hippelates Batavise n. sp. Thorax glänzend rothgelb : Thoraxrücken mit zwei breiten viereckigen schwarzen Flecken unmittelbar über der Flügelwurzel und hinter der Quernaht. Brustseiten ungefleckt ; Schwinger weisslich. — Kopf ganz gelb ; Stirn etwas breiter als ein Auge ; Scheiteldreieck glänzend gelb, fast bis zu den Fühlern reichend. Fühler rothgelb ; drittes Glied oberseits intensiv schwarz ; Borste schwarz, dünne, pubescent. Rüssel und Taster gelb ; Backen schmal, weiss bestäubt. Hinterrücken und Hinterleib glänzend pechschwarz, letzter Ring zum Theil rostgelb ;