Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 7. (Budapest 1909)

Hendel, F.: Über die Gattung Euxesta, Loew. (Dipt.)

168 friedrich hendel Körper ohne Ovipositor und Flügel 4—5 mm lang. Anmerkung. Eux. sororcula, WIED, hatSCHNUSE auch in Bolivien gesam­melt. Desgleichen Eux. Annonae, FAB. 18. Euxesta insolita, n. sp. 1 c? , Peru (Yilcanota) ; Ungar. National-Museum. Eine durch Flügeladerung und -Zeichnung einzige Art dieser Gattung. Stirne etwas schmäler als im Auge. Strieme rotbraun, wachs­glänzend, nur vorne und am Augenrande mit einigen längeren Borsten. Scheitelplatten und Ocellendreieck dunkel metallischgrün. Fühler, "Wangen, Taster und Backengruben dunkelrot. Drittes Antennenglied gegen die Spitze zu dunkler, zweimal so lang wie breit, oben ziemlich gerade. Clypeus, Praelabrum und Büssel dunkel, schwarzgrün ; Clypeus oben nur etwas weisslich bereift. Thoraxschildchen schwarz, etwas grünlich metallisch schimmernd, Rücken wenig glänzend. Hinterleib schwarz, kaum etwas glänzend, fast matt. Hüften und die ganzen Beine einfärbig, pechhraun. Radialader fast gerade, nur über der hinteren Querader mit einer schwachen Welle und an der Mündung etwas herabgebogen. Erste Hinterrandzelle fast parallel, kaum etwas verengt an der Spitze. Die kleine Querader steht auffallend weit vor der Mitte der Disco'idalzelle. Diese selbst ist beträchtlich kürzer als der letzte Abschnitt der Discoïdal­ader. Der Winkel der hinteren Querader mit der Posticalader ist ein spitzer. Flügelwurzel, mit Ausnahme eines schiefen Spitzenfleckes der Costal­zelle und der Basalzellen, ganz schwarzbraun. Uber die Flügelmitte ziehen zwei schmale, scharf begrenzte und gerade Querbinden, die nach hinten divergieren. Die erste geht vom schwarzen Randmale schief nach unten und einwärts, hat die kleine Querader an der äusseren Grenze und kreuzt die Analader in der Mitte. Die zweite Querbinde steht da­gegen senkrecht auf der Costa, schliesst die hintere Querader ein und teilt den Flügel in zwei Hälften. Mit ihr hängt vorne an der Costa eine schmale Spitzenbinde zusammen, die bis zur vierten Längsader reicht und gegen die Flügelspitze hin w renig breiter wird. Schwinger und Schüppchen schwarzbraun. Körper- und Flügellänge wenig über 3 mm.

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