Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 7. (Budapest 1909)
Hendel, F.: Über die Gattung Euxesta, Loew. (Dipt.)
158 friedrich hendel 3. Euxesta geminata, n. sp. 5 D 1 $ , Peru (Mesliagua : September, Oktober) ; Coli. SCHNUSE. Nur mit Euxesta fenestrata, COQUILLETT vergleichbar. Körper metallisch grün. Stirne etwas schmäler als ein Auge, nur an den grünlichen Augenrändern länger behaart. Strieme und Backengruben hell rotbraun. Scheitelplatten und Ocellendreieck glänzend metallisch grün; von gleicher Farbe der auf seiner ganzen Fläche massig weisslich bestäubte Clypeus. Peristomalien in gewisser Beleuchtung hell bereift und am Rande relativ lang beborstet. Fühler und Taster rot, erstere an der Wurzel und am Oberrande verdunkelt. Drittes Fühlerglied mit abgerundeter Spitze und etwas concavem Oberrande. Rücken und Schildchen ziemlich glänzend, mit zartem rotfarbigem Tomente bedeckt. Hinterleib schwärzlich, matter als der Thorax-Rücken, mit schwachem blauen oder sogar violetten Schimmer in der Mitte. Das erste Glied des Ovipositors ist gleichfarbig, von der Gestalt eines Dreiecks, das etwas spitzer als ein gleichseitiges ist. Hüften, Knie und Füsse rotbraun. Schenkel und Schienen dunkelpechbraun, mit deutlichem Metallschimmer an der Oberseite. Flügel mit Ausnahme der gelblich hyalinen Basis, die nur an der Wurzelquerader eine Verdunkelung zeigt, schwarzbraun. Die Discoidalzelle und der darunter liegende Flügelteil erscheinen nur vor dunklem Hintergrunde hellbraun, in durchfallendem Lichte dagegen gleichfalls gelblich hyalin. Bei ersterer Beleuchtung treten aus der Flügelfläche neun kreisrunde, milchigweisse Flecke hervor. Je ein Paar liegt an der Radialader, in der Verlängerung der hinteren Querader; dann in der Mitte des letzten Discoidaladerabschnittes und endlich an dem Ende der Posticalader, noch vor der Querader. Die zwei Kreispunkte liegen immer übereinander und werden durch die betreffende Längsader von einander getrennt. Ausser diesen sechs Flecken liegen noch drei gerade untereinander und zwar der erste unmittelbar hinter der Mündung der Subkosta in der Marginalzelle, der zweite in der Submarginalzelle und der dritte hinter der kleinen Querader in der ersten Hinterrandzelle. Im durchfallenden Lichte ist diese Zeichnung viel undeutlicher wahrzunehmen. Schüppchen und Schwinger gelblich. Körper ohne Legeröhre 4 mm, Flügel 3 mm lang. Anmerkung. Eux. fencstrcita, COQU. hat Schildchen, Beine und Hinterleib gelb, ist aber nebst unserer Art die einzige mit gefensterter Flügelzeichnung.