Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

88 "WILHELM GUGLER sein. Die var. sinuata GRISB. 1 mit buchtig-fiederspaltigen mittleren Blättern dürfte am besten mit dem Typus zu identifizieren sein ; ebenso die var. Midzorensis FORJIÁNEK. 2 II. Thomasiana. Hieher dürften (wenigstens p. p.) die C. pseudo­uni flora und C. uniflora SCHUR gehören d. h. beide sind Annäherungsformen an die sbsp. eu-uniflora mh. Astige mehrköpfige Exemplare bilden die f. adscendens (BRIQU. pro var.) Auf die Formen obiger Ubersicht verteilen sich die revidierten Exsikkaten wie folgt : A) C. eu-uniflora. 19 Bg. ; sämtlich zu var. genuina gehörig. B) C. nervosa. 54 Bg. ; davon : I. Valida. 45 Bg. ; dabei : Fl. exs. Austr.-Hung. No. 228 (als C. plumosa) 2 Bg. ; SIEB. Hb. fl. Austr. No. 526 (als C. Beriniï) ; RCHB. Fl. Germ, exs. No. 216 (als C. Phrggia). — Eine Reihe der hieher gestellten Exemplare neigt + zu Et. Thomasiana resp. deren f. adscendens ; ein Exemplar ist f. phrggioides (leg. BERNÁTSKY bei Ferenczfalva mit typi­scher valida). H. Thomasiana. 9 Bg. ; dabei Hl), norm. Fl. Transs. No. 545 (ed. Soc. Nat. Curios. Cibin. ; leg. M. Fuss). — Ein Exemplar gehört der f. adscendens an (als C. Ferdinandi GREN.) ; einige Stücke nähern sich der Form adscendens. 27. C. Phrygia L. (p. p.) — L INNÉ' S in den Spec. Pl. veröffent­lichte Art umfaßte folgende zwei, in den meisten Floren als Arten ge­trennte Pflanzen : ('.. Austriaca AV. und C. pseudo phrygia C. A. MEY. sowie wohl auch C. nervosa W. In der Fl. Suec. dürfte unter dem Namen C. Phrygia wohl sicher nur die erstgenannte Pflanze gemeint sein, weshalb C. A. MEYER und A. KERNER auch für sie den Namen C. Phrygia L. Fl. Suec. vorschlugen. Beide klärten ferner die fast un­entwirrbar scheinenden nomenklatorischen Verhältnisse dei meisten hieher gehörigen Pflanzenformen so weit auf, daß hier wenige Bemer­kungen genügen. Vor allem ist C. nervosa abzutrennen; sie bildet mit C. uniflura L. einen eigenen Formenkreis ; vgL unter Nr. 24 und 26. C. cirrhata RCHB. EXC. (i. e. Fl. Germ, exc.) non exs, = C. Rhaetica MOR. bildet eine eigene, von den übrigen bei NYMAN genannten Formen ziem­lich weit sich entfernende Art, während sowohl C. stenolepis 3 A. KERNER als auch C. Austriaca W. mit der C. pseudophrygia C. A. MEY., welche 1 In PANTOCSEK, Adnot. p. 44. 2 E. FORMÄNEK. Vhdl. Vor. Brünn XXXVI. (1898). S. A. p. 55. 3 Im Hauptband des Consp. sind C. cirrhata und (,'. stenolepis konfundiert ; im Suppl. II. jedoch auf grund der KERNER'sehen Arbeit richtig geschieden.

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