Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

72 "WILHELM GUGLER dubia eine Brücke zwischen eujacea und eunigrescens besteht, so ist hier eine solche zwischen angustifolia und ramosa. Wenn auch die C. Neapolitana Boiss. zwischen var. reguláris und rar. microptilon der subsp. ramosa gewissennassen als Ubergang ver­mittelt, so muß ich letztere Pflanze doch wegen ihrer ausgezeichneten Tracht sowie ihres auf Frankreich beschränkten Vorkommens als eigene Varietät aufrecht erhalten, während erstere als bloße Form zu var. re­guláris gestellt wurde, weil sie von ausgeprägten Formen derselben nur recht wenig abweicht. Manchmal neigt sie durch Astverkürzung ± zur var. rotundifolia sbvar. salicifolia. Sind auch die Synonymieverhältnisse des Formenkreises der C. nig­rescens W. sens. lat. nicht derart verworren, wie die der C. jacea L., so halte ich doch eine Zusammenstellung der Synonyme für nötig. Gleichzeitig sollen noch die Formen eingefügt werden, die wegen ihres niedrigen systematischen Wertes nicht in die obige Übersicht aufgenom­men wurden. Synonymie - Verhältnisse der zu C. nigreseens W. sensu lato gehörigen Pflanzenformen. A) C. eu-nigrescens mh. 1. c. Sie entspricht völlig der C. nigreseens KOCH Syn. ed. II. non alior., ROUT Classif. (excl. Rasse Neapolitana ) und fast genau der C. nigr. SCHUB. En. pl. Transs. sowie der C. variabilis subsp. jacea var. mictolepis sbvar. Iransalpina LÉVL . 1. c. I. Typica mh. 1. c. a) 1 . Genuina = C. nigreseens W. 1 Spec. pl. III. et Enum. hört. Be­rolin. sensu stricto ; HOST Fl. Austr. II. ; SIIIK. Enum. fl. Transs. ; BECK 2 Fl. v. Nied.-Österr.; HAL . Fl. v. Nied.-Österr.; HAYEK 1. c. sowie auch sämtlicher deutscher Autoren, deren Florengebiet über Deutschlands Grenzen nicht hinausgeht. Zum Teil gehören hieher C. nigreseens A. KEBN. Sched. ad fl. exs. Au.-Hung. ; FRITSCH Exc.-fl. f. Osterr. ; C. nigreseens var. transalpina KOCH 1. c. ; 3 C. jacea var. transalpina BRIQU. 1. c. 4 Im ganzen Um­1 Nach HAYEK 1. c., anders KERNER, der die var. typica mit Vochinensis (i. e. var. rotundifolia ) vereinigte. KOCH und viele andere Autoren warfen sie hingegen mit var. transalpina- (i. e. dubia) zusammen. 2 Exclusis synonymis, inclusis varietatibus ; auch seine var. C.andollei kann hieher gestellt werden. HAYEK vermutet in ihr — vielleicht mit Eecht — schwer nachweisbare Stücke des Bastardes C. jacea X nigreseens. 3 Unter KOCH 1. c. ist im Folgenden stets Synopsis edit. II. verstanden. 4 Hieher wohl sicher auch C. nigreseens RCHB. Fl. esc. p. p. ; die unklare Beschreibung läßt allerdings auch jacea-Formen oder wenigstens eine Vereinigung mit solchen zu.

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