Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)
Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera
66 "WILHELM GUGLER d. n.-o. deutsch. Fl. ; C. j. Rasse Ruscinonensis var. semipectinata ROUY Fl. d. Fr. Letztgenannte Pflanze kann auch, da ihr ROUY am Grunde verschmälerte Köpfchen zuschreibt, eine eigene Unterform der C. II. a. 1. Form darstellen, die der sbf. Ropalon bei C. III. a. 1. entspricht ; leider sah ich kein Original. Die etwas verkahlende C. mutat a MENYHÁRTH (Kalocsa Növénytenyészete [1877] p. 194) gehört sicher nach der Beschreibung hieher, das Original des Herbars HAYNALD zeigt jedoch nur ganz undeutliche Fransung und gehört somit zu C. I. a. 1. Hier sei noch bemerkt, daß die meisten Exemplare der C. Duboisii, die sich in Herbarien vorfinden oder in Tauschvereinen ausgegeben werden, etwas verkleinerte Hüllschuppen aufweisen; sehr oft sieht man auch Stücke, die sich ziemlich stark dem jungem'-Habitus zuneigen. 3. subminor [minor mh. 1. c.]. Hieher dürfte die einwandfrei wohl kaum festzustellende C. Bellardi COLLA Herb. ped. IH. gehören. 1 IH. pseudofimbriata [fimbriata mh. 1. c.]. a) = C. decipiens THUILL. 2 Fl. d. env . d. Par. Hieher gehörige Synonyme, bei denen der Name decipiens verwendet wurde, sind nur noch : C. decipiens var. typica BECK Fl. v. Nied.-Österr. p. p. und C. j. var. decipiens BRIQU. 1. c. Weitere Synonyme sind : C. serotina BOR. Fl. d. centr. éd. III. ; C. pratensis Rasse serotina ROUY Classif. (excl. var.) und Fl. d. Fr. (excl. var. ß) ; C. pratensis var. licher Anzahl unter den Eltern sammelte ; p. p. gehört sie wohl sicher zu A. III. a. 1. (siehe dorti. 1 BRIQUET 1. c. p. 68 stellte sie zu seiner C. j. var. amara (also zu C. I.), der er «appendices... entiers ou irrégulièrement fendus» zuschreibt; im Gegensatz hiezu sagt COLLA 1. c. pag. 273 «anthodii squamis . . . eiliatis». 2 Wenn überhaupt irgendwo, so ist es hier am Platze, von einem nomeu seminudum zu sprechen, denn in der an und für sich zu ungenauen Diagnose sind noch dazu einige Worte ausgelassen. Am störendsten ist, daß über Vorhandensein oder Fehlen eines Pappus nichts gesagt ist. Ferner steht die «Art» in einer Gruppe, die durch nicht gefranste Anhängsel charakterisiert ist, während sie laut Diagnose deutliche Fransung aufweist. Diese falsche Einreihung kann aber nicht, wie ROUY (FL. d. Fr. p. 118 Fußnote) meint, ein Beweis für die Verschiedenheit der von BRIQUET vereinigten C. decipiens THUILL. und C. serotina BOR. sein. Die Exemplare des THUILLIER'schen Herbars stimmen nach BRIQUET mit der allerdings ungenügenden Originaldiagnose und gehören deshalb unbedingt hieher, d. h. zu C. III. a. BORE AU" s Beschreibung der C. decipiens THUILL. stützt sich nach HAYEK ebenfalls auf diese THUILLIER'sehen Originale; er beschreibt jedoch eine Pflanze mit Pappus, also zweifellos eine zu C. nigra L. gehörige Form. Seiner Auffassung folgten GANDOGER (Observ. sur les C. decipiens Thuill. etc.), LÉVEILLÉ und viele andere, neuerdings auch HAYEK. Für die Pflanze, welche THUILLIER wirklich meinte, war somit eine Neubonennung nötig geworden, welche in der Aufstellung der ('.. serotina BOR. erfolgte.