Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

DIE CENTAUREEN DES UNGARISCHEN NATION ALM U SE L'MS. 45 in Betracht kommen können ; sie soll als Grundlage für die folgende Tabelle dienen. Im Interesse der Übersichtlichkeit mußten in ihr die äußerst zahlreichen Synonyme wegbleiben ; diese sind in einem geson­derten Abschnitt behandelt. Eine Ausnahme wurde nur hinsichtlich der Bezeichnungen gemacht, die ich wegen der Beschlüsse des Wiener Bota­nischen Kongresses umtaufen mußte. Ihre Aufführung in der folgenden Tabelle wird auch allen den Botanikern eine rasche Korrektur ihrer schedulse gestatten, welchen ich im Laufe der letzten Jahre ihre Cen­taureen revidierte. Tabelle der wicktigeren Formen der Centaur ea jacea L. sensu lato. A) C. eu-jacea mli. (subspecies). Stengel mit verkürzten Asten, seltener einfach oder die Aste wieder verzweigt. Anthodienäste unter dem Köpfchen fast stets stark verdickt. Hüllschuppenanhängsel licht- bis schwarzbraun, sel­ten weiß. Blätter elliptisch-lanzettlich bis lanzettlich, nie lineallanzettlich oder lineal ; selbst die oberen noch verhältnismäßig breit ; stumpf und meist etwas verkürzt, deshalb + zungenförmig. Anthodienäste armblättrig, ihre Blätter in weiten, unregelmäßigen Abständen. Stengel und Blätter meist mehr oder we­niger kahl 1 oder verkalilend, seltener filzig oder wolligflockig. Wuchs mittel­hoch (selten höher als 30 cm), bei Schattenformen hoch, bei Formen der Moorwiesen und Haiden niedrig bis zwergig. I. Typica mh. (varietas). Hüllschuppenanhängsel ganzrandig oder ± unregel­mässig eingerissen, nie deutlich kämmig gefranst. a) Hüllschuppen hell- bis dunkelbraun, nicht auffällig vergrößert. Stütz­blätter der Köpfchen verhältnismäßig klein. 1. Blätter und Stengel grün, ± kahl. 1 a) Vulgata mh. Stengel mittelhoch, steif aufrecht. Blätter lanzettlich bis eilanzettlich (Wiesenform). ß) Platyphyllos (HAYEK ). Stengel hoch, schlaff. Blätter breit, meist eilänglich (Schattenform). y) Ifumilis (SCHRANK). Stengel niedrig bis sehr niedrig, seltener etwas höher, dann schlank und unverästelt (Form der Moorwiesen und Haiden). 2. Tommtosa (ASCHS.) Blätter und Stengel + filzig oder wolligflockig, deshalb graugrün bis weißlich. b) Hüllschuppen reinweiß bis hellbraun, auffällig vergrößert. Ganze Pflanze meist ± wolligfiockig. Stützblätter der Köpfchen groß, oft sogar sehr groß. 1 In dieser Tabelle wurden die kleinen Stachelchen, die stets das Blatt der Art ^ rauh machen, unberücksichtigt gelassen.

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