Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

12-2 WILHELM GUGLER dehnung der häutigen Öhrchen unterscheiden. Bei C. Tauschen erreicht der Pappus stets mindestens 2 3 der Achänenlänge, in den meisten Fällen ist er etwa so lang als das Früchtehen, bei C. arenaria ist der letzt­genannte Fall auch weitaus der häufigere, doch sah ich auch sonst typische Stücke, bei denen er etwas kürzer als die halbe Fruchtlänge ist. Man vergleiche auch die widersprechenden Angaben über die Pappus­länge der letzteren Art bei BOISSIER (Fl. Or. III. p. 649) und H AYEK (1. c. p. 678 f.). Entsprechend dem Umstand, daß bei C. maculosa LAM. sbsp. rnicranthos (GMEL.) mh. manchmal die Endfranse + dornig wird, gibt es auch Exemplare der C. Tauschen, die etwas stärkere Endfransen aufweisen. B ORBÁS bezeichnete solche Stücke in schedis als /'. spinese ens ; dieser Name darf wohl verschwinden, da der Dorn bei einem Originalexemplar kaum erkennbar ist. Andrerseits vereinigte B ORBÁS (Tem. megy. veg. 1886. p. 66) C. Tauschen A. IVERK. sowie C. Jankaeana SIMK. mit C. arenaria M. B., letztere beiden hält auch H AYEK (1. c. p. 95 und in Sched. ad fl. exs. Au.-Hung. No. 3434) für Synonyme. B ORBÁS wurde gewiß hierzu durch Exemplare der Hybride C. arenaria X maculosa sbsjt. Rhenana veranlaßt, die er am loc. class, der SIMKOVICS'sehen Art (1. August 1873) sammelte; diese weisen nämlich tatsächlich nur sehr kleine Dornspitzchen auf. Diese Stücke hatte wohl auch H AYEK bei seiner Identifizierung im Auge. Beide sahen gewiß die echte C. Jan­kaeana SIMK. nicht, die sich, wenn vielleicht auch nicht spezifisch, so doch wohl als Unterart von C. arenaria unterscheiden dürfte. Mit C. Tauschen, sowie den Bastarden der C. arenaria mit Angehörigen des Formenkreises der C. maculosa hat sie wohl kaum etwas zu tun. Wei­teres vergleiche sub Nr. 104 b. Vorhanden sind 20 Bg. ; dabei : A. BECKER Fl. Wolg. Nr. 53 ; am ausgeprägtesten bieten den Typus die von J ANKA bei Fontina-Fetje ge­sammelten Exemplare dar, da bei ihnen die Anhiingselfransung fast völlig verschwindet ; nur haben sie im Vergleich zu den Stücken anderer der übrigen Standorte auffallend breite, + rundliche Köpfchen. 3 Bg. wurden der /'. tomentosa (BORB. pro var.) zugeteilt, dabei : L ÁNG et Szov. Hb. Ruth. No. 25 (diekflockig w reißfilzig !), 3 weitere Bögen als C. arenaria verg. ad Tauschen (siehe oben) bezeichnet. 104 IF. C. Tausche ri A. KERN. — Über ihre Auffassung als kon­stant gewordenen Bastard der C. arenaria M. B. mit C. maculosa LAM., sowie ihre Beziehungen zu ersterer Art und C. Jankaeana SIMK. siehe sub No. 104. Vorhanden sind 17 Bg., dabei: F. SCHULTZ Hb. norm. nov. ser. No. 84 (3 Bg.). Ein von TAUSCHER auf der Csepelinsel gesammeltes

Next

/
Thumbnails
Contents